(openPR) Am 26. und 27. September 2009 finden im Studio für Orientalischen Bauchtanz in der Blauenstrasse 55, in Basel ab 14.00h Bauchtanz - Workshops für mittlere bis fortgeschrittene Tanzschülerinnen mit der international renommierten Tänzerin Meissoun statt. Und ab dem 24. September finden für interessierte Neueinsteigerinnen Einführungskurse mit der Studioleiterin und Tanzlehrerin Samara statt, die Bauchtanz als „den schönsten Tanz der Welt“ bezeichnet.
Bauchtanz oder Orientalischer Tanz hat sich über viele Kontinente hinweg fest als Tanzstil und Kulturgut etabliert. Bauchtanz kann Lebensfreude, Fitness und das Allgemeinbefinden verbessern, sowie die körperliche und seelische Gesundheit positiv beeinflussen. Orientalischer Bauchtanz wirkt zentrierend und verbessert Haltung, Körper- und Selbstbewusstsein.
Der Orientalische Tanz gilt als einer der ältesten Tänze der Welt, weich, rund, integrierend und aus der Mitte heraus und hat seine Wurzeln im alten Indien sowie im Orient und in den Maghreb-Ländern und in Afrika (Geburts- und Fruchtbarkeitstänze).
Raqs Sharki (Tänze des Ostens: Fachbegriff für Orientalischen Tanz oder Bauchtanz) unterscheidet sich von den europäischen Tänzen oder vom Ballett darin, dass letztere Tänze der Extremitäten sind. Im Gegensatz dazu werden die Orientalischen Tänze der orientalischen Länder aus der Mitte heraus getanzt.
Der Orientalische ist ein ganzheitliches Training für Seele, Geist und Körper. Die Wirkungen auf den Körper werden im folgenden dargelegt.
Es wird der ganze Körper sowie verschiedene Muskelgruppen trainiert, aufgebaut und entspannt. Es werden z.B. bei Kopfbewegungen die Kopfbeuger und – strecker, Kopfdrehmuskeln, Kopfwender und weitere Muskeln des Kopfes trainiert. Bei Brustbewegungen werden z.B. die Rückenmuskulatur, die Rückenstrecker, der hinteren Rumpfwandmuskel, die geraden und schrägen Bauchmuskeln, die Zwischenrippenmuskeln und das Zwerchfell aufgebaut und entspannt.
Bei Tanzbewegungen mit den Schultern werden die oberflächlichen Rückenmuskeln sowie die Brustmuskeln trainiert; neben dem Beweglichkeitstraining des ganzen Schultergelenkes.
Bei verschiedenen Tanzbewegungen mit dem Becken, Hüfte und Bauch werden Abduktoren und Adduktoren der Beine trainiert, der hintere Rumpfwandmuskel und verschiedene Schichten der Rückenmuskulatur, verschiedene Gesässmuskeln, den kleinen und grossen inneren Lendenmuskel sowie die geraden und die schrägen Bauchmuskeln.
Basis für die ersten Tanzschritte ist ein Aufbau der gesunden Haltung, was vor allem die Arbeit mit der Wirbelsäule, d.h. die Aufrichtung des Oberkörpers in die medizinisch richtige Grundhaltung und die Arbeit mit dem Beckenboden umfasst. Aufbau und Training der medizinisch richtigen Körperhaltung wird mittels Arbeit mit dem Atem unterstützt. –
Der Orientalische Tanz kann prophylaktisch und auch therapeutisch eingesetzt werden bei Verspannungszuständen, insbesondere des Rückens, des Nackens und des Beckens, bei gynäkologischen Beschwerden (schmerzhafte Periode u.a.), die auch des öfteren mit einer erhöhten Grundspannung zu tun haben.
Die Arbeit mit der Haltung, der Atmung, dem Ausdruck, dem Körpergefühl zu entspannender Musik jenseits des Alltags in einer Gruppe von Gleichgesinnten beeinflusst positiv die Gemütsverfassung.
Der Orientalische Tanz fördert Ruhe, Konzentration und Ausgeglichenheit ebenso wie Beweglichkeit, Kraft und Ausdauer (körperlich und seelisch).
Der orientalische Tanzunterricht ist ganzheitlich und es werden körpertherapeutische Elemente eingesetzt. Die korrekte Tanztechnik sowie Spass an den neuen orientalischen Bewegungen sind wichtige Aspekte im Unterricht neben dem Ziel, der Frau ganzheitliche Entwicklungsimpulse mitzugeben.
Der Orientalische Tanz kann prinzipiell von jeder Frau – alterstunabhängig - erlernt werden. Auch Männer können vom Orientalischen Tanz in vielerlei Hinsicht profitieren.











