(openPR) Am 27. und 28. März findet im Studio für Orientalischen Tanz an der Blauenstrasse 55 in Basel von jeweils 15.30 - 18.30 h ein Einführungsworkshop mit der Tanzlehrerin Samara Eva Panser, die diesen Tanz als den "schönsten Tanz der Welt" bezeichnet, statt.
Frauen mit ein wenig Tanzerfahrung und wenig Zeit können sich am Samstag, den 27. März von 10.00 - 13.00h in einem Intensivworkshop - als einzeln buchbarer Kurs einer Kursreihe an ausgewählten Samstagen - in den klassisch - ägyptischen und den Schleiertanz vertiefen.
Orientalischer Bauchtanz wird als erster Tanz, der von Frauen getanzt worden ist, betrachtet. Er wandelte sich offenbar parallel zur Stellung der Frau, zur Achtung und Würde, die der Frau in der jeweiligen Epoche der unterschiedlichen Länder und Kulturen zuteil wurde. Das Wort „Bauchtanz“ ist eine Erfindung des Okzidents und entstand nach Kamplade 1893 an der Weltausstellung in Chicago, wo zum ersten Mal ausserhalb der arabischen Welt eine Orientalische Tänzerin ihr Können zeigte..
Tänze mit magischer oder rituelle Bedeutung sind schon in der Steinzeit nachzuweisen. Tanz bedeutete für die Naturvölker die Vereinigung mit dem Kosmos, der göttlichen Schöpfung. Nach Sachs tanzte der Mensch, um seine Wünsche zu erfüllen, um Regen zu erhalten oder die Fruchtbarkeit zu steigern, als Pubertäts- oder Hochzeitsritus und auch, um die göttliche Heilkraft für Kranke zu beschwören. Heilung war schon immer eng mit Tanz verbunden.
In den matriarchalischen Gesellschaftsordnungen der vorgeschichtlichen Zeit galt die Frau durch ihre überlebenswichtige Fruchtbarkeit als „Urmysterium“ und wurde als Muttergöttin verehrt; Sinnesfreude und Sexualität und insbesondere die weibliche Sexualität hatten ihren festen Platz in diesen Gesellschaftsordnungen. Die Frau wurde bei vielen damaligen Völkern und Kulturen (China, Ägypten, Kelten, Germanen, Griechen) als Medizinfrau, Priesterin und Zauberin hochgeschätzt und verehrt.
Tanz und religiöse Zeremonie waren miteinander verbunden. Der Tanz diente als Mittel der Zentrierung, der Körper als Medium zur Erlangung eines spirituellen Zustandes.
Der Orientalische Tanz, bei Naturvölkern ursprünglich Fruchtbarkeits- und Geburtstanz, war religiösen Ursprungs.
In Ägypten entstand während des Alten Reiches (2750 – 2150 v. Chr.) bis zum Neuen Reich (1551 – 1070 v. Chr.) eine hochentwickelte Tanz- und Musikkultur.
Im Laufe der Zeit verloren die angesehen altägyptischen Frauen aber durch den Ausbau der patriarchalischen Strukturen ihre Rechte. Die pharaonische Kultur zerfiel; auch hier verschwand die kultisch - religiöse Bedeutung des Tanzes.
Der Orientalische Tanz wird heute hauptsächlich mit Aegypten in Verbindung gebracht; Der Orientalische Tanz oder Bauchtanz – „Raqs Sharki“ im arabischen Sprachgebrauch (Tänze des Ostens) ist ein Sammelbegriff für die verschiedensten klassisch – orientalischen und Folkloretänze aus Ägypten und weiteren Ländern des Ostens. Der Orientalische Tanz ist heute auf allen Kontinenten verbreitet; insbesondere in den USA, in Europa und in der Schweiz.











