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Weniger Karies dank Fluorid

10.10.201109:02 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) In diesem Jahr kann Deutschland auf 20 Jahre Kariesvorbeugung mit fluoridiertem Speisesalz zurückblicken. Denn im Jahre 1991 setzte sich die Informationsstelle für Kariesprophylaxe, welche vom deutschen Arbeitskreis für Zahnheilkunde (DAZ) gegründet wurde, für die Zulassung dieses Salzes für den Privathaushalt ein. Dies mit großem Erfolg. Aktuelle Studien zeigen, dass seit der Einführung die Karieshäufigkeit bei Schulkindern stark zurückgegangen ist. Mittlerweile verwenden zwei Drittel der Haushalte in Deutschland das fluoridierte Salz. "Verschiedene Varianten des Elements Fluorid kommen zwar in den meisten Lebensmitteln vor, dort allerdings nur in geringen Mengen. Daher sollten dem Körper zusätzliche Fluoride zugeführt werden, beispielsweise durch fluoridhaltige Zahnpasta oder fluoridiertem Speisesalz", erklärt Carsten Öztan von der Zahnklinik Berlin (http://www.zahnklinik-ost.de/). Der Initiative der DAZ ist es zu verdanken, dass dieses Salz seit 1991 in Deutschland auch in Privathaushalten verwendet werden darf. Die Informationsstelle wird durch einen wissenschaftlichen Beirat aus Experten der verschiedensten Fachbereiche unterstützt. Ziel der Informationsstelle ist es, Aufklärungsarbeit zu leisten und der breiten Öffentlichkeit die Bedeutung von Fluoriden für die Kariesprophylaxe bekannt zu machen. Sie setzt sich dafür ein, dass Kinder und Jugendliche mit gesünderen Zähnen aufwachsen und auch Erwachsene ein stärkeres Bewusstsein für gesunde Zähne entwickeln.


Durch die Verwendung des Salzes haben die Menschen hierzulande die Möglichkeit ganz alltäglich beispielsweise beim Kochen mit fluoridiertem Salz etwas zur Kariesvorbeugung zu tun. Dabei könnte noch viel mehr gemacht werden. So fordert die Informationsstelle für Kariesprophylaxe den Einsatz des Salzes auch in Einrichtungen der Gemeinschaftsverpflegung. Damit würden auch Kinder, Jugendliche und Erwachsene, welche in Kindergärten, Schulen, Mensen oder Kantinen essen, besser versorgt. Die EU könnte durch Verordnungen die Grundlage für die Verwendung des Salzes in Großküchen und Bäckereien schaffen.
Fluoridiertes Speisesalz hat den Vorteil, dass es bereits beim Essen vor Karies schützt. Es wirkt vor dem Verschlucken lokal durch den direkten Kontakt mit der Zahnoberfläche. Es erhöht zudem die Fluoridkonzentration im Speichel bis zu einer halben Stunde.

Neben der Verwendung fluoridhaltiger Zahnpasta und dem Verzehr fluoridierten Speisesalzes gibt es noch viele weitere Möglichkeiten der Kariesvorbeugung mit und ohne Fluorid. Die Experten von der Zahnklinik Berlin (http://www.zahnklinik-ost.de/) beraten Sie gern zu diesem und weiteren Themen.

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