(openPR) Vom 26. bis 28. September nahmen rund 30 Experten für Formalen Methoden an dem vom Software Competence Center Hagenberg (SCCH) und Research Institute für Symbolic Computation (RISC) organsierten Workshop teil. Die European Science Foundation (ESF) hat diesen strategischen Workshop, der der internationalen Vernetzung und der Entwicklung gemeinsamer EU-Projekte dient, gefördert. Die Teilnehmer stammten übrigens aus Deutschland, Norwegen, UK, Frankreich, Italien, Österreich, Rumänien, und Bulgarien.
"Correct Software in Web Application" im Mittelpunkt
„Wir haben uns sehr intensiv mit der Vernetzung von formalen Spezifikationen insbesondere Abstract State Machines, der Verifikation insbesondere Theorema und KIV und einem spezifischen Anwendungsfeld nämlich Web Applications, Web Services, Web Informationssysteme und interoperable Clouds beschäftigt“, so Klaus-Dieter Schewe, Wissenschaftlicher Leiter am SCCH. Drei Tage lang wurden rege Diskussionen über Probleme und Lösungsansätze zu folgenden Themen geführt: Unzureichende Modellierung, Vielfalt an Werkzeugen mit unterschiedlichen Verhalten bei geänderten Rahmenbedingungen, Probleme aus offenen Umgebungen, Informationsschutz, Ausfall und Änderung von Komponenten, Formale Modellierung und Verifikation.
Gemeinsamer Weg
Ergebnis des Strategieworkshop ist, dass das Konsortium auf dieser Basis weiter kooperieren wird und seine Zusammenarbeit in einem Network of Excellence verstärken wird. Außerdem sind Konzept für gemeinsame EU-Anträge bereits vorbereitet worden. Die Proceedings des Workshop werden bei demnächst im Springer-Verlag erscheinen.
Die Organisatoren, Prof. Dr. Egon Börger (Università di Pisa), Prof. Dr. Bernhard Thalheim (Universität Kiel), Univ.Prof. Dr. Bruno Buchberger (Leiter des Softwarepark Hagenberg), Prof. Dr. Andreas Prinz (Universität Agder, Norwegen) und Prof. Dr. Klaus-Dieter Schewe (Wissenschaftlicher Leiter des SCCH) waren mit der Organisation überaus zufrieden.
Bernhard Thalheim meinte: „Es war eine sehr tolle Veranstaltung mit intensiven Diskussionen.“ Wichtig sei der gemeinsame Weg betonte Klaus-Dieter Schewe: „Die Zusammenarbeit und die Synergie von verschiedenen Forschungsgruppierungen sind ein wesentliches Erfolgskriterium für wissenschaftliche Topleistungen.“
"Das RISC, Gründungsinstitut und seither Motor für die Weiterentwicklung des JKU Softwarepark Hagenberg, sieht in der Grundlagenforschung im Bereich der Software Science die Garantie für eine dynamische Weiterentwicklung der akademischen Ausbildung und des wirtschaftlichen Erfolgs der Firmen im Softwarepark. Dieser hochkarätig besetzte internationale Workshop war ein weiterer Beitrag in diese Richtung“, betont Dr. Bruno Buchberger, der Leiter des Softwarepark.
Mehr Informationen
http://www.esf.org/






