(openPR) Der Begeisterungssturm über seinen Schlagzeug-Marathon im großen Solistenkonzert bei den Salzburger Festspielen 2011 ist kaum verklungen, da wartet Martin Grubinger mit dem nächsten Höhepunkt der aktuellen Saison auf: Beim Festival „Wien Modern“ gibt der Weltklasse-Percussionist am 25. November 2011 sein Debüt bei den Wiener Philharmonikern. Am Pult steht Peter Eötvös. Seinen Einstand markiert Martin Grubinger mit dem Konzert für Schlagwerk und Orchester, das der österreichische Komponist Friedrich Cerha speziell für ihn geschrieben hat. Nach der Uraufführung 2009 mit dem Mozarteum Orchester Salzburg unter Ivor Bolton in Salzburg hat Martin Grubinger das Konzert außerdem mit den Münchner Philharmonikern unter James Gaffigan, dem Gewandhausorchester Leipzig unter Riccardo Chailly und dem Staatsorchester Stuttgart unter Anu Tali gespielt.
Bei den Salzburger Festspielen 2011 hatte Martin Grubinger mit Cerhas Konzert als Teil seines Schlagzeug-Marathons bereits viel Aufmerksamkeit eingeheimst: „[…] eine phänomenale Technik, eine equilibristische Körpersprache und eine hohe Musikalität. Sein Spiel besteht nicht nur aus rhythmischem Rattern und knallenden Schlägen, er kann auch wunderbar zart, leise, melodisch sein. Ein singendes Schlagzeug sozusagen“, so die Frankfurter Allgemeine Zeitung und lobte seine Interpretation von Cerhas Werk, „das an Vertracktheiten nichts zu wünschen übrig lässt, die von Grubinger […] mit gleichsam mozartischer Schwerelosigkeit in wunderbare Musik verwandelt wurden.“ Die Wiener Zeitung unterstrich: „Sprungbereit steht Grubinger da, um gleich den ersten kräftigen Trommelschlag von Orchesterseite mit halsbrecherischen Trommel-Tiraden zu beantworten. Aber dann gibt es da auch kammermusikalisch Feines.“ Die Salzburger Nachrichten resümierten: „MG, das sind genau die richtigen lnitialen. Martin Grubinger ist womöglich noch schneller als ein Maschinengewehr, wenn ihn ein Komponist dazu herausfordert. […] Martin Grubinger ist eine Klasse für sich, in musikalischer Hinsicht, was die unfassbare Spieltechnik betrifft, und auch was die rein sportliche Seite betrifft. […] Bei seinem dreisätzigen Werk geht er quasi wild zur Sache […] Erst langsam beruhigt sich die Musik, mit Glocken, Marimba, Celesta werden geradezu ätherisch schwebende Momente erzielt.“
Martin Grubinger hat sich mit einem Paukenschlag an die Weltspitze der internationalen Percussion-Szene getrommelt. Als Artist in Residence wird er mit mehreren Konzerten am Konzerthaus Wien, an der Philharmonie Köln, in München sowie bei der Camerata Salzburg zu Gast sein. Seit einiger Zeit ist Martin Grubinger Exklusivkünstler der Deutschen Grammophon. Die DVD „The Percussive Planet“ erschien im Juni 2011.



