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Der neue Ladykiller: Herzinfarkt – Fünfmal mehr Sterbefälle als an Brustkrebs

30.09.201117:14 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Duisburg, September 2011- Die Zahlen sind erschreckend: Jährlich sterben in Deutschland über 160 000 Männer und fast 235 000 Frauen an Herzinfarkt. Seit dem Jahr 2002 sind nicht Krebserkrankungen für Frauen die führende Todesursache, sondern Herzinfarkte und Schlaganfälle . Durch Fortschritte in der Medizin, das Wissen über die Wichtigkeit von gesunder Ernährung und einem gesunden Lebenswandel steigt die Lebenserwartung der Menschen heutzutage um ein Vielfaches. Dennoch: Erst in diesem Monat wurde der im Jahre 2008 erlittene Schlaganfall bei Gaby Köster offiziell bekannt. Auf dem Höhepunkt ihrer Karriere wurde die beliebte Kabarettistin durch eine plötzliche Lähmung ihrer linken Körperhälfte zu einer Auszeit im Medienbusiness gezwungen. Trotz der Sicherheit, die uns die verbesserten Resultate in der Medizin scheinbar versprechen, steigt dennoch das Risiko auf altersbedingte Gefäßerkrankungen. Diese Risiken auszuschließen ist von immenser Bedeutung. Als Spezialistin für Präventivmedizin weiß Frau Dr. Hennig aus der Kaiserberg-Klinik Duisburg um die Wichtigkeit der Früherkennung von Gefäßkrankheiten, um rechtzeitig einzugreifen zu können. „Das neue Talking-Eyes-Diagnosesystem lässt durchblutungsbedingte Erkrankungen anhand einer Analyse der Augengefäße frühzeitig erkennen“, erklärt die Ärztin, „Die Ergebnisse der Untersuchung ermöglichen uns anschließend die präzise Planung individueller Präventivmaßnahmen.“



Wie entsteht ein Herzinfarkt?
Im Allgemeinen entsteht ein Herzinfarkt (Myokardininfarkt), wenn sich eines der Blutgefäße des Herzens, die Koronararterien, verschließt. Es existieren drei von diesen Herzkranzgefäßen, die das Herz mit Blut und Sauerstoff versorgen. Auch der Herzmuskel wird von den Koronararterien versorgt und pumpt Blut durch den Körper. Typische Symptome eines Herzinfarktes sind ein plötzliches Auftreten von brennenden Schmerzen im Brustbereich, oftmals begleitet von Atemnot und beklemmenden Gefühlen im Brustkorb.


Präventiv gegen Gefäßerkrankungen
Zu hoher Blutdruck, erhöhter Cholesterinspiegel und Diabetes können im Gefäßsystem nicht nur dauerhafte Schäden anrichten, sondern im schlimmsten Fall zu einer koronaren Herzerkrankung führen. Bedauerlicherweise kommt eine Diagnose oftmals erst dann, wenn die Gefäße bereits stark beschädigt sind. Die Früherkennung ist von enormer Wichtigkeit, denn „aus diesem Grund werden sie auch als lautlose Gefäß-Killer bezeichnet“, berichtet die Medizinerin. Und hier kommt die Lösung: Bei der Talking-Eyes-Untersuchung wird mit einer speziellen Laserkamera eine Bildaufnahme der Netzhaut des Auges angefertigt, denn durch die Messung der Arterien und Venen in der Augennetzhaut lassen sich direkte Rückschlüsse auf die übrigen Gefäßfunktionen im Körper erschließen. „In ihr spiegeln sich die Blutgefäße des gesamten Körpers wieder“, bestätigt Frau Dr. Hennig, so dass auf diese Art und Weise zum Beispiel Funktionsstörungen der Mikrogefäße erkannt werden können, die für die Durchblutung aller Gewebe zuständig sind. Das Positive ist die vollkommen schmerzfreie Talking-Eyes-Untersuchung, denn „sie wird berührungsfrei und ohne die unangenehme Pupillenweittropfung durchgeführt“, fügt die Ärztin hinzu. Darauffolgend nimmt das Tele-opthalmologische Institut in Erlangen die Auswertung der Untersuchungsdaten und die Einschätzung des Gesundheitsrisikos vor.

Herzinfarkt bei Frauen äußert sich anders
Nur ein Drittel der Frauen leiden an den typischen Brustschmerzen: Neben den klassischen Symptomen klagen Frauen im Vergleich zu Männern eher über sogenannte unspezifische Symptome, wie z.B. starke Kurzatmigkeit, Schlafstörungen oder Beschwerden im Oberbauch. Tragischerweise werden ihre Symptome häufig nicht ernst genommen und aus diesem Grund kommen Frauen im Falle eines Herzinfarktes, gerechnet ab dem Beginn der ersten Symptome, im Durchschnitt ca. eine Stunde später als Männer in die Klinik. Dies erklärt den Grund, weshalb der Anteil von Frauen, die an einem Herzinfarkt sterben höher ist, als der von Männern. Frauen bis zu den Wechseljahren sind vor dem dramatischen Ereignis einer koronaren Herzkrankheit gefeit, da der Schutz parallel zum Nachlassen der Hormonproduktion abnimmt, während Männer häufig schon deutlich früher betroffen sind.

Präventivmaßnahmen individuell angepasst
Je nach Ergebnis sollte anschließend eine Differentialdiagnose bei einem Spezialisten erfolgen. „In Fällen mit leicht erhöhten Risiken ist es häufig ausreichend, die Lebensweise zu ändern, auf Ernährung zu achten oder mehr Sport zu treiben“, so die Ärztin. „Aber auch die Einnahme bestimmter Nahrungsergänzungsmittel oder Medikamente kann sinnvoll sein.“ Um den Erfolg der Präventivmaßnahmen sicherzustellen, sollte nach einiger Zeit erneut eine Untersuchung durchgeführt werden, denn eine Schädigung des Augenhintergrundes muss nicht von Dauer sein. Zur Untersuchung des Augenhintergrundes ist ab einem Alter von ca. 30 Jahren zu raten.

Frauen - die Fakten:

• Seit 2002 ist bei Frauen nicht das Krebsrisiko, sondern das Risiko auf Schlaganfall oder Herzinfarkt um das Fünffache gestiegen

• Anstelle der Brustschmerzen, klagen Frauen über unspezifische Symptome, wie Kurzatmigkeit oder Schlafstörungen

• Frauen erleiden häufiger Gefäßerkrankungen ab den Wechseljahren, da die Hormonproduktion abnimmt

Weitere Informationen im Internet unter www.kaiserberg-klinik.de oder telefonisch unter 0203 / 39 36 0.

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