(openPR) Analyse zeigt, wie der Einsatz von Transcoding zum Wettbewerbsvorteil wird
Content Anbieter stehen unter Kostendruck:
Videos können heute über eine Vielzahl von Endgeräten wiedergegeben werden und die Anbieter müssen sie daher in unterschiedlichsten Format-Kombinationen bereithalten. Die dafür benötigte Speicherkapazität steigt exponentiell und damit auch die Kosten. Transcoding ist der Ausweg aus der Kostenfalle: Videos werden „on the fly“ für den einmaligen Gebrauch konvertiert – und damit die Kosten drastisch reduziert. Die Herausforderung ist, das optimale Verhältnis aus Speicherkapazität, Rechenleistung und Bereitstellungszeit zu ermitteln. Die Managementberatung Mücke, Sturm & Company zeigt in einem Fallbeispiel auf Basis einer Analyse, wie mit der richtigen Transcodingstrategie signifikante Kosteneinsparungen erzielt werden können. Patrick Sturm, Managing Partner von Mücke, Sturm & Company ist überzeugt: „Für die bedeutendsten Content Anbieter führt an Transcoding in Zukunft kein Weg mehr vorbei.“
Die richtige Strategie ist entscheidend
Anbieter, die eine möglichst große Zielgruppe mit digitalen Gütern bedienen können, werden langfristig einen Wettbewerbsvorteil haben. Transcoding bietet sich hier als Lösung an. Für die Einführung einer effizienten Transcodingstrategie sind folgende Aspekte zu berücksichtigen:
1. Zielgruppenanalyse: Aufgrund des unterschiedlichen Konsumentenverhaltens ist eine Zielgruppenanalyse die Basis für alle weiteren Überlegungen. Es muss geklärt werden, welche Zielgruppe über welche Kanäle bedient werden soll.
2. Endgeräteklassifizierung: Aus der Zielgruppenanalyse abgeleitet, werden die Endgeräte klassifiziert. Wichtig dabei ist, die Geräteklassen konkret zu benennen, um die Zielgruppenabdeckung anhand der Marktanteile der jeweiligen Gerätetypen bestimmen zu können. Die Analyse von Mücke, Sturm und Company zeigt, dass mit 6 verschiedenen TV-Gerätetypen schon 96% des Marktes abgedeckt werden können. Der TV-Markt ist so bei hoher Marktabdeckung ein Quick-Win für Content Provider.
3. Contentklassifizierung: Besonders beim Einsatz von Cache beim Transcoding ist die Klassifizierung der Contents notwendig. Die Analyse hat ergeben, dass die Halbwertzeit von Paid-Content-Inhalten sehr kurz ist: Bereits 3 Wochen nach Veröffentlichungstermin sind bei Kinofilmen über 50 Prozent der Abrufe erfolgt.
4. Kostenkalkulation: Basierend auf den oben festgelegten Parametern wird im letzten Schritt eine Kostenkalkulation zu den drei Varianten der Videodistribution Batch, Transcoding und Transcoding mit Cache durchgeführt. Die Analyse macht deutlich, dass sich der Umstieg auf Transcoding desto mehr lohnt, je größer der Anbieter ist.
Das Fallbeispiel eines gängigen Contentanbieters zeigt, dass mit Transcoding eine signifikante Kostenreduktion möglich ist, die durch Cache noch weiter ausgebaut werden kann: Die Kosten für die Auslieferung an die Endgeräte Smartphones, Tablets und cTVs belaufen sich ohne Transcoding auf 72.000 Euro, mit Transcoding auf 65.000 Euro und mit Transcoding und Cache auf nur 37.000 Euro pro Woche.
Der Umstieg auf Transcoding kann sich auch für kleine und mittelgroße Anbieter lohnen, doch sollte eine kritische Größe nicht unterschritten werden.
„Langfristig wird Transcoding das Batch-Encoding vollständig verdrängen“, prognostiziert Patrick Sturm auf Basis seiner Analyse.
Eine Zusammenfassung der Analyse kann unter











