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Morbus Bechterew: Rheuma in der Wirbelsäule

29.09.201111:02 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Schleichend und vorwiegend im frühen Erwachsenenalter: Morbus Bechterew zählt zur Gruppe der entzündlich-rheumatischen Erkrankungen und betrifft bevorzugt die Wirbelsäulengelenke. „Als typisches Symptom gilt ein tiefsitzender Schmerz im Bereich der Brust- und Lendenwirbelsäule, der teilweise bis in die Oberschenkel ausstrahlt“, weiß Dr. Munther Sabarini, Neurochirurg und Gründer der Avicenna Klinik Berlin. „Häufig tritt eine Morgensteifheit direkt nach dem Aufstehen auf. Im Laufe des Tages tritt jedoch Besserung ein, da sich die Beschwerden in der Regel durch Bewegung verringern.“ Komplett heilen lässt sich Morbus Bechterew nicht, verschiedene Therapieansätze führen jedoch dazu, dass sich der Krankheitsverlauf eindämmen lässt und die Wirbelsäule beweglich und schmerzfrei bleibt.



Schleichender Prozess erschwert Diagnose

Bei Morbus Bechterew entzünden sich Wirbelgelenke, verkleben und rufen dadurch Schmerzen hervor. Im frühen Stadium fällt die rheumatische Erkrankung häufig gar nicht auf, da sie sich sehr schleichend und in Schüben entwickelt. Zu den ersten Anzeichen gehört eine Entzündung des Iliosakralgelenks, welches das Kreuzbein mit dem Becken verbindet und daher Beschwerden im unteren Rücken begünstigt. „Später kommt es dann oftmals zu einer Versteifung oder Verkrümmung der Wirbelsäule, mit der Bewegungseinschränkungen einhergehen“, erklärt Dr. Sabarini. „Gleichzeitig entstehen entzündliche Veränderungen in den großen Gelenken, Sehnen, Augen und im Herzmuskel.“ Aufgrund des schleichenden Krankheitsverlaufes zeigen sich Weichteilveränderungen, die infolge der Entzündung auftreten, auch mit modernen Untersuchungsverfahren wie der Magnetresonanztherapie (MRT) erst im fortgeschrittenen Stadium. Mit der endgültigen Diagnose sollten Betroffene dann umgehend eine Therapie anstreben, um dem Krankheitsverlauf und damit einhergehenden Bewegungseinschränkungen entgegenzuwirken. Insbesondere bei jüngeren Menschen, die über einen längeren Zeitraum an chronischen, tiefsitzenden Rückenschmerzen leiden, lindert eine individuell auf den Patienten angepasste Behandlung die Beschwerden deutlich.

Sanfte Verfahren lindern Beschwerden und fördern Beweglichkeit

Konservative Therapien wie Krankengymnastik und entzündungshemmende Medikamente oder Kortison-Präparate helfen, den Fortschritt der rheumatischen Erkrankung aufzuhalten. Lassen sich die Beschwerden dennoch nicht verringern, stellen minimalinvasive Schmerztherapien wie Vereisung, die sogenannte Denervierung, in vielen Fällen eine gute Alternative dar. „Bei diesem Verfahren legen wir die betroffenen Nerven gezielt still, sodass sie keine schmerzhaften Impulse senden“, erläutert Dr. Sabarini. „Unter örtlicher Betäubung führen wir dabei zunächst eine feine Nadel an der betroffenen Stelle ein.“ Zur Vereisung erzeugt die Kältesonde dann einen Eistropfen an der Nadelspitze, der sich auf etwa -50 Grad abkühlt. Oftmals setzen Experten die Methode auch an benachbarten Stellen ein, um den Schmerz sicher zu lindern. Übrigens erreicht Hitze mittels Laser oder Radiofrequenz den gleichen Effekt.

Weitere Informationen unter www.avicenna-klinik.de

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