(openPR) Die Aktion Weltbibelhilfe der Deutschen Bibelgesellschaft bittet zum Erntedankfest um Hilfe für Kenia. Zehntausende Menschen sind in dem ostafrikanischen Land von der aktuellen Hungersnot betroffen, darunter ein Großteil Flüchtlinge aus dem Nachbarland Somalia. Die Kenianische Bibelgesellschaft unterstützt mit Lebensmitteln und biblischen Schriften des Trostes.
„Unsere Partner der Kenianischen Bibelgesellschaft versorgen mit einem Hilfsprojekt für die Region Turkana 10 000 Menschen in abgelegenen Gebieten mit Nahrungsmitteln für vier Monate“, berichtet das Spendenwerk. Die Region Turkana in Nordkenia sei von der Katastrophe am stärksten betroffen. Einheimische Kirchen unterstützten sie dabei. Viele internationale Hilfslieferungen mit Nahrungsmitteln erreichten bisher nur die großen Flüchtlingscamps.
„Die seelische Not ist groß, denn viele erleben den Hungertod von Menschen unmittelbar. Wir können Nahrungsmittel zusammen mit biblischen Schriften zu den Familien bringen, damit Hoffnung und Trost nach Turkana kommt“, schreibt der Generalsekretär der Deutschen Bibelgesellschaft, Pfarrer Klaus Sturm, im Spendenaufruf. Trauer und Leid prägten derzeit das Leben vieler Menschen in einer für sie oft ausweglosen Situation.
Ein Spendenaufruf der Aktion Weltbibelhilfe im Sommer hatte Anfang September eine erste Hilfslieferung möglich gemacht. Weil die Unterversorgung mit Nahrungsmitteln voraussichtlich noch bis mindestens Ende des Jahres andauert, wird zu Erntedank um eine weitere Spende für die Menschen in Kenia gebeten.
Der Aktion Weltbibelhilfe geht es aber auch um langfristige Hilfe und den Zugang zu Gottes Wort für eine bessere Zukunft. „Die Bibel ist häufig die einzige Chance für junge Menschen Leben und Schreiben zu lernen“, so Sturm. Außerdem sei er wie seine Kenianische Kollegin Elizabeth Muriuki davon überzeugt, dass die Bibel die Basis für moralische Werte und einen aufrechten Lebenswandel ist.
Mit der Bibel in der Sprache Oluluya werde die Alphabetisierungsrate in Kenia weiter erhöht, erläutert die Aktion Weltbibelhilfe. Oluluyia wird von 2,5 Millionen Menschen gesprochen. Nach den Erfahrungen der Bibelgesellschaften lernen junge Menschen durch die Bibel in ihrer Muttersprache besser Lesen und Schreiben und erhöhen dadurch ihre Aussichten auf einen Beruf mit Zukunft.












