(openPR) Deutsche Englischlehrer sind lernmethodisch vielseitig
„Sprache & Beruf“ bereichert das Englisch-Angebot zwischen Hamburg und Lübeck
Mit dem Anbieter „Englisch & Beruf“, Albert Martin Steffe, kommt ein Fremdsprachenexperte nach Ratzeburg, der mit allen Niveaus, Fachrichtungen und Lerngruppen vertraut ist. Steffe gibt hauptsächlich Englisch, in ausgewählten Fällen auch Französisch und Schwedisch. Er dolmetscht und übersetzt auch diese Sprachen. Von Ratzeburg aus bedient Steffe den Raum zwischen Lübeck und Hamburg.
Nach dem Studium in Köln und St. Andrews erhielt Steffe seine Ausbildung als Studienreferendar an Gymnasien im Rheinland. Danach war er ein Jahr in Schottland als assistant teacher im Rahmen des europäischen Pädagogenaustausches tätig. Als er neben seiner Tätigkeit als Fachjournalist für Medizin Schwedisch an Volkshochschulen zu unterrichten begann, machte er ein Fernstudium zum Bereich Erwachsenenbildung.
Seit seinem Referendariat ist Steffe vertraut, dass das Mündliche Vorrang vor dem Schriftlichen hat. Darüber hinaus berücksichtigt Steffe auch stets die neuesten Empfehlungen der Fremdsprachenpädagogik. Dazu gehört, sich auf das Schauspielern einzulassen und Reaktionen nicht nur zu sprechen sondern auch ein bisschen zu mimen. Das hilft dem Gedächtnis ungemein.
Jede Gruppe, jedes Niveau, jede Fachsprache
An früheren Standorten im Raume Stuttgart und in Leipzig unterrichtete Steffe zwischen echten Anfängern, Wiedereinsteigern und Fortgeschrittenen alle Voraussetzungen. In den Gruppen fanden sich begabte schnell Lernende ebenso wie Langsame. In Leipzig war er zuletzt an der Schule tätig, die durch Stiftung Warentest als beste Deutschlands bekannt wurde. Gruppengrößen zwischen Einzelunterricht, Zweiergruppen und Gruppen mit 30 Personen oder mehr waren in seinem Repertoire. Die Kurse fanden im Auftrage des Arbeitsamtes statt, an Volkshochschulen und in Firmen. Darunter finden sich viele renommierte und bekannte Unternehmen wie Daimler, Bosch, T-Mobile, Thales, DHL, Torex Retail, Siemens, Alcatel, Arcelor-Mittal, Deutsche Bahn und mehr. Durch Kurse an zwei Universitäten, an Fachhochschulen, Berufsakademien, einem Privatgymnasium und zwei Berufsbildungswerken kamen auch Gruppen von jungen Leuten nicht zu kurz. Dabei entwickelte Steffe auch die Routine, mehrere Leistungsniveaus miteinander zu verflechten, so dass keine Teilgruppe zu kurz kommt.
Wichtig ist die Anpassung des Lerntempos. Die Lernenden brauchen Zeit. Steffe gibt ihnen diese Zeit und lässt alle üben und sich erproben, nicht nur diejenigen, die sich selbst melden. Er arbeitet vorzugsweise mit Büchern, nicht nur, um lästige Kopierzeit zu sparen, sondern vielmehr, um den Lernenden etwas zum Nachschlagen und Wiederlesen vertraut zu machen, umso mehr, als viele Erwachsene zu Hause mit ihren Schulkindern üben.
Erwachsene brauchen andere Hilfen
In den letzten Jahren verfeinerte Steffe seine Methode der Ermutigung. Erwachsene Lernende möchten ihre Erfahrungen gerne in der spezifischen Vokabel ausdrücken und sind zu leicht frustriert, wenn sie diese nicht kennen. Steffe ermutigt sie, sich mit Umschreibungen zu helfen: Wer nicht weiß, was „Ruhestand“ oder „Rente“ mit einem Wort heißt, kann sich mit „hat aufgehört zu arbeiten“ helfen. Wichtig ist dabei, dass sie das nicht als Behelf oder minderwertig ansehen. Denn auch Muttersprachler nehmen ja nicht immer nur den spezifischen Begriff, sondern umschreiben ihn manchmal.
Schwierig ist, dass viele Leute mit mäßigem Niveau gleichzeitig Fachenglisch lernen sollen. Diese Spannung ist je nach Personen und Firma manchmal mit Fachbegriffen übbar. Da reicht es, wenn jemand von „The children are sitting in the garden“ übertragen kann „The managers are sitting in a meeting“. Wenn eine Firma nur wenig Unterrichtskontingent finanziert und Lernzeit bereitstellt, sind manchmal Sprünge zwischen den Niveaus der aktiven und der passiven Sprachbeherrschung nicht vermeidbar.
Der Lehrer lernt selbst mit seinen Schülern
Seine rasche Auffassungsgabe machte ihm selbst möglich, sich die englischen Fachsprachen anzueignen, die für die Kundenfirmen erforderlich waren, so dass er von den Firmen, in denen er unterrichtete, auch Übersetzungsaufträge erhielt. Da Steffe acht Jahre lang hauptberuflich als Fachjournalist für Medizin tätig war, und immer mehr Kongresse auf Englisch abgehalten werden, verfügt er auf diesem Gebiet über besonders gute Kenntnisse.
Deutscher Akzent wirkt aggressiv
Bei alledem kommen die Hauptprobleme des Englischen für Deutsche nicht zu kurz. Deutsche gewöhnen sich nur schwer an den gezielten Gebrauch der Tempora des Englischen, doch das ist unerlässlich. Von vielen Lehrern vernachlässigt und von vielen Muttersprachlern nicht in der Tragweite begriffen sind die „starken“ und „schwachen“ Formen der Aussprache. Ein Wort wie „and“ wird meistens nur “n“ gesprochen, „can“ nur „kn“. Kein Wunder, dass Rundfunksprecher immer wieder dabei zu erwischen sind, wie sie fälschlich „stop and go“ statt richtig „stopngo“ sagen. Sie denken wie anscheinend viele, dass das eine Nachlässigkeit oder Alltagsenglisch sei. Tatsächlich handelt es sich um ein bestimmtes Betonungs- und Sinnsystem. Der Akzent der Deutschen lässt sie deshalb in englischen Ohren aggressiv klingen. Und wenn sie sich nicht an den Unterschied zwischen starken und schwachen Formen der Aussprache gewöhnen, können sie ihn auch nicht hören. In der Tat haben zahlreiche Englischlehrer der Erwachsenenbildung den Eindruck, dass die Deutschen die Fremdsprachen nicht wirklich ernst nehmen, sondern ihr Erlernen nur abhaken wollen. Sie erklären sich das viel gerühmte Können der Skandinavier deshalb gerne, aber fälschlich, daher, dass diese englischsprachige Programme ohne Übersetzung im Fernsehen haben.
Firmen, Hochschulen oder Einzelpersonen sind mit Steffe als ihrem Englischdozenten in guten und sicheren Händen, und er nimmt Aufträge gerne entgegen.
Ratzeburg, im September 2011











