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Fraunhofer-Forschern auf die Finger schauen

12.09.201117:19 UhrWissenschaft, Forschung, Bildung
Bild: Fraunhofer-Forschern auf die Finger schauen
Zugangsbereich zur Alten Schäfflerei des Klosters Benediktbeuern. © Fraunhofer IBP
Zugangsbereich zur Alten Schäfflerei des Klosters Benediktbeuern. © Fraunhofer IBP

(openPR) Kompetenzzentrum im Kloster Benediktbeuern bekommt 50.000 Euro Fördergeld beim Tag des offenen Denkmals

Das Kloster Benediktbeuern hat eine lange Geschichte. Wie diese in der Alten Schäfflerei erhalten wird, können Besucher beim Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 11. September 2011, von 11 Uhr bis 17 Uhr miterleben. Das Europäische Kompetenzzentrum für Altbausanierung und Denkmalpflege des Fraunhofer-Instituts für Bauphysik (IBP) lädt herzlich zur Besichtigung der ehemaligen Fassmacherei ein. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Fraunhofer IBP führen um 12 Uhr und 14 Uhr über die »Gläserne Baustelle«.



Wie bedeutend der Erhalt des kulturellen Erbes ist, würdigen beim Tag des offenen Denkmals die Bayerische Sparkassenstiftung, vertreten durch ihr Geschäftsführendes Vorstandsmitglied Dr. Ingo Krüger, und die Stiftung der Sparkasse Bad Tölz-Wolfratshausen, vertreten durch den Stiftungsvorsitzenden Landrat Josef Niedermeier und den Vorstandsvorsitzenden Walter Obinger. Gemeinsam fördern sie das Vorhaben des Fraunhofer IBP im Kloster Benediktbeuern mit insgesamt 50.000 Euro. Die Spendenübergabe findet um 11 Uhr an der Alten Schäfflerei statt. Mit dem Geld wird die Errichtung einer Ausstellung zur energetischen Altbausanierung im Kompetenzzentrum unterstützt. Die Bayerische Sparkassenstiftung setzt mit diesem Projekt zur präventiven Baudenkmalpflege die erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer IBP fort.

Derzeit wird das aus dem 18. Jahrhundert stammende Gebäude des Klosters saniert, energetisch ertüchtigt sowie Forschungsvorhaben vor Ort umgesetzt. Eigens konzipierte Messräume ermöglichen es den Forschern des Fraunhofer IBP, Daten am historischen Baukörper zu sammeln und Materialien und Techniken unter Realbedingungen am Baudenkmal zu untersuchen.
Der Tag des offenen Denkmals ist eine Inititative der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. Bei dem bundesweiten Aktionstag öffnen zahlreiche Baudenkmale ihre Türen für Besucherinnen und Besucher. Informationen und ausführliche Hinweise finden sie auf der Homepage www.tag-des-offenen-denkmals.de der Deutschen Stiftung Denkmalschutz sowie auf der Internetseite des Fraunhofer-Kompetenz¬zentrums unter www.denkmalpflege.fraunhofer.de.

Ansprechpartner für weitere Informationen:

Fraunhofer-Institut für Bauphysik
Dr. Britta von Rettberg
Tel.: +49(0) 8024 643-613, Fax: +49(0) 8024 643-366
E-Mail

Dr. Ingo Krüger, Geschäftsführender Vorstand,
Bayerische Sparkassenstiftung
c/o Sparkassenverband Bayern
Tel.: +49(0) 89 2173-1502, Fax: +49(0) 89 2173-2046
E-Mail
www.bayerische-sparkassenstiftung.de

Gerhard Herrmann, Abteilungsleiter Marketing
Sparkasse Bad Tölz-Wolfratshausen
Tel.: +49(0) 8041 800-73700
E-Mail


Hintergrundinformationen

Gemeinsam mit dem Fraunhofer-Informationszentrum Raum und Bau IRB, dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege, dem Bayerischen Landesamt für Umwelt, der Stiftung Bayerisches Baugewerbe, der WTA (Wissenschaftlich-technische Arbeitsgemeinschaft für Bauwerkserhaltung und Denkmalpflege), der Technischen Universität München und der Forschungsallianz Kulturerbe haben sich die Wissenschaftler des Fraunhofer IBP auf den Weg gemacht, erstmals eine Bündelung von bauphysikalischem Wissen und Erfahrungen aus dem Bereich der Baudenkmalpflege und der Altbausanierung in einem öffentlich wirksamen Zentrum anzubieten. Weitere Partner aus Industrie und Wirtschaft sind bisher Isocell, KlemoFlex, Knauf, Krah & Grote, Technopor, Xella und Sto.

Das Kloster Benediktbeuern zählt zu den ältesten Klöstern Oberbayerns. Seine Gründung geht auf das 8. Jahrhundert zurück. Nach der Säkularisation 1803 wurde dort die sog. Glashütte von Joseph von Utzschneider errichtet. Joseph von Fraunhofer entdeckte hier unter anderem die Fraunhoferschen Linien im Sonnenspektrum. Seit 1930 wird das Kloster von den Salesianern Don Boscos betrieben. Die „Alte Schäfflerei“, die zum ehemaligen Handwerkerbezirk des Klosters gehört, stammt aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Das Bauwerk bietet einen idealen Ort für ein Kompetenzzentrum für alle Fragen zu Energieeffizienz und Denkmalpflege.

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