(openPR) 08.09.2011. Gerade in der derzeit unruhigen Börsenzeit sind herbe Kursverluste keine Seltenheit. „Verluste begrenzen – Gewinne laufen lassen“ - diese Börsenregel ist unter professionellen Anlegern weit bekannt und wird für verschiedene Anlageinstrumente schon lange erfolgreich genutzt. Mit dynamischen Limits lässt sich diese Strategie jetzt auch für Investmentfonds einsetzen und so starke Kursverluste vermeiden.
Mit bestimmten Instrumenten können die Risiken im Depot reduziert und in einem weiteren Schritt sogar Gewinne abgesichert werden. Gemeint ist ein automatischer Verkauf des Wertpapiers bei einer vorher festgelegten Verlustschwelle. Dieses Instrument wird Stopp-Loss-Order genannt und ist bereits im Aktienhandel und Devisenhandel gang und gebe. Bei Investmentfonds dagegen ist diese Art der Verkaufsorder eher unbekannt, zumal nicht jede depotführende Stelle diese sehr vorteilhafte Art der Verkaufsorder für Fonds anbietet.
Einen Nachteil haben die festen Stopp-Loss-Limits. Steigen die Kurse, müssen die Limits vom Anleger manuell nachgepflegt werden. Sonst könnte es passieren, dass die einmal erzielten Gewinne durch einen Kursrückgang wieder aufgezehrt werden. Eine Weiterentwicklung der festen Stopp-Loss-Limits löst dieses Problem, die so genannten dynamischen Limits oder im Allgemeinen auch Trailing-Stopps genannt. Diese werden automatisch an die Marktverhältnisse angepasst.
Weitere Informationen zum Thema stellt die Verbraucherorganisation Geld und Verbraucher e.V. in einem Artikel „Dynamische Limits - Mehr Sicherheit im Fondsdepot“ auf ihrer Homepage unter www.geldundverbraucher.de, Rubrik „Gratis“ kostenlos zur Verfügung.











