(openPR) UCS Thin Client Services (UCS TCS) helfen in Brandenburg, die IT-Infrastruktur in den höheren Landesbehörden zu vereinheitlichen und dadurch effizienter zu gestalten. In einem ersten Projekt mit Univention wurden bereits 1.500 Verwaltungsarbeitsplätze erfolgreich als Thin Clients auf Basis von Univentions Linux-Lösung eingerichtet. Über Windows-Terminalserver greifen sie auf die erforderlichen Büro- und Fachanwendungen zu.
Bremen, 07.09.2011 Der Landesbetrieb Brandenburgischer IT-Dienstleister (ZIT-BB), zuständig für den IT-Betrieb der höheren Verwaltungsorgane im Land, setzt auf die bewährte Infrastruktur-Software des Bremer Linux-Spezialisten. Im Mittelpunkt der Lösung steht ein speziell für Thin Clients optimiertes Linux-Betriebssystem. Mittels einer Reihe von Erweiterungen integriert sich die Verwaltung der Client-Systeme nahtlos in das UCS-Managementsystem von Univention Corporate Server.
Heterogene Systeme unter einen Hut gebracht
Gerade in heterogenen EDV-Instrastrukturen spielt die vollständig quelloffene Lösung von Univention ihre Stärken aus, indem sie unterschiedlichste Client-Hardware in ein zentrales Verwaltungssystem zusammenführt. Dabei arbeitet die Software mit den Terminalservern von Microsoft, Citrix, VMware und NoMachine zusammen und sie beherrscht die gängigen Protokolle, die beim Betrieb von Thin-Client-Systemen eingesetzt werden.
Windows-Anwendungen via Linux
Beim ersten Start booten die Clients in den Brandenburger Behörden per PXE-Boot über das Netzwerk. Während der anschließenden Konfiguration wird das schlanke Linux-Betriebssystem in den lokalen Flash-Speicher eingespielt, über den alle weiteren Startvorgänge stattfinden. Über diverse Terminalserver haben die Behördenmitarbeiter Zugriff auf Windows-basierte Büro-Software sowie auf diverse Fachanwendungen, die ebenfalls unter Microsofts Betriebssystem laufen. Die Synchronisierung von Benutzerdaten zwischen Active Directory und UCS TCS sorgt dafür, dass die Lösung nicht gerätebezogen, sondern anwenderbezogen arbeitet. So spielt es keine Rolle mehr, an welchem Client sich ein Benutzer anmeldet: Er findet überall im Netzwerk seine gewohnte Arbeitsumgebung vor.
Flexibel anpassbar
Anders als bei den meisten herkömmlichen, proprietären Systemen sind Sonderwünsche bei Open-Source-Software kein Problem. UCS Thin Client Services lassen sich mit geringem Aufwand an kundenspezifische Wünsche und Anforderungen anpassen. Dazu gehören zum Beispiel das Branding von Startbildschirm und Anmeldemaske mittels „Themes“. Dadurch lassen sich diese genau auf das jeweilige Corporate Design abstimmen. Bei den Brandenburger Landesbehörden beschleunigte Univention zudem das Rollout-Verfahren, indem der Bremer Lösungsanbieter die Registrierung der Thin-Client-Systeme im Management-System vereinfachte.
Die in Brandenburg implementierte Open-Source-Lösung vereinfacht nicht nur die Bereitstellung und Inbetriebnahme neuer Thin-Clients. Vor allem führt der zentralisierte und Geräte-Hersteller-unabhängige Betrieb der Systeme zu einem deutlich reduzierten Verwaltungsaufwand und hilft so, Kosten zu senken und Abläufe effektiver zu gestalten. Stefan Kranz, verantwortlich für die Implementierung, dazu: „Oberstes Gebot für uns war neben hoher Zuverlässigkeit und umfassenden Support besonders, eine leichte Verwaltbarkeit unserer sehr heterogenen Client-Landschaft zu ermöglichen. Mit der jetzt umgesetzten Lösung wurden unsere Erwartungen diesbezüglich sogar noch übertroffen.“
Mit UCS TCS zeigt Univention einmal mehr, dass Lösungen auf Linux-Basis auch in Windows-zentrierten IT-Umgebungen ihren Platz haben.
Weiterführende Informationen
Anwenderbericht Landesverwaltung Brandenburg:
http://www.univention.de/univention/referenzen/anwenderbericht-brandenburger-landesverwaltung/
Informationen zu UCSTCS auf der Univention-Website:
http://www.univention.de/en/products/ucs-thin-client-services/


