(openPR) Oppenheim/Rhein (mxp) - Nach den gesunkenen Temperaturen und dem Sommerloch beim Wetter in den letzten Tagen fragen wir uns, wie schlecht und kalt der August bisher wirklich war. Insbesondere die Nächte waren bereits herbstlich kühl. Bei dem folgenden Vergleich bleibt der gestrige Tag unberücksichtigt.
In Saarbrücken im Südwesten unseres Landes war es mit 15,7 Grad bisher 2 Grad zu kalt, mit 54,3% (bisher 11,5 mm) des zu erwartenden Niederschlages von 73 mm - auf den gesamten Monat hoch gerechnet - deutlich zu trocken und mit 166 Sonnenstunden, 77% des Normalwertes, zu schattig.
Frankfurt kommt bei den Temperaturen noch am besten weg. Mit durchschnittlich 17 Grad um 1,3 Grad zu kalt, mit 10,6 mm Niederschlag nur 56% des zu erwartenden Regens, aber auch hier nur 75% der sonst üblichen 204,5 Sonnenscheinstunden.
In Hannover im Norden sieht es noch kühler und dazu deutlich nasser aus. Mit 14,5 Grad ist es 2,4 Grad zu kalt, die sonst üblichen 62 mm werden um 58% übertroffen (bisher 29,3 mm) und die bisher 35,3 Sonnenstunden entsprechen auf den gesamten Monat umgerechnet 62% des Mittelwertes von üblicherweise 196,5 Sonnenscheinstunden.
Am kältesten im Vergleich zum langjährigen Durchschnitt ist es bisher in Berlin. Mit einem Mittel von 15,6 Grad in Berlin-Tempelhof ist es um 2,8 Grad zu kalt - im August 2002 und 2003 waren es immerhin 21,3 Grad bzw. 21,2 Grad und damit 2,9 bzw. 2,8 Grad zu warm. Und das nach einem viel zu nassen Juli im Osten, so auch in Berlin. Der Niederschlag weicht hingegen vom Mittel nur wenig nach oben ab.
Dieser kühle Witterungsabschnitt wiegt umso schwerer, ist uns allen doch der Sommer 2003 nur zu gut im Gedächtnis. Zudem ist es gerade Anfang August üblicherweise mit Höchstwerten zwischen 30 und 35 Grad am wärmsten - die Hundstage schlagen zu. Nicht so dieses Jahr - im Gegenteil. Aber für nächste Woche ist endlich Besserung in Sich - für den Norden allerdings etwas zögerlicher bezüglich Temperaturen und Sonne.
Zusammenfassend haben wir also - bisher - überall deutlich zu wenig Sonne (zu viele Wolken), im Süden zu wenig Niederschlag und negative Temperaturabweichungen von 1-3 bis 2 Grad, im Nordwesten und Norden zu viel Niederschlag und negative Abweichungen zwischen 2,4 und 2,8 Grad.
Autor Udo Baum, Meteorologe von "Der Wetterbote" (http://www.wetterbote.de) wünscht Ihnen sonnigere und wärmere nächste Woche.
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