(openPR) Die Veranstaltungsreihe "Offene Gärten" ermöglicht Einblicke in private Gartenreiche der Region Berlin-Brandenburg. Zum diesjährigen Herbsttermin können 40 Gärten besucht werden.
Herbstliche Gärten in goldenen und satten Farben, mit Herbstastern, Helenium, Dahlien, Hortensien oder Gräsern erwarten Besucher zu einer Entdeckungsreise.
Nach den tausenden Besuchern der Frühjahrs- und Sommertermine der Offenen Gärten, geht es im Herbst traditionell etwas ruhiger zu. Das Gartenjahr geht dem Ende entgegen, die letzen Blüten bleiben bis zum ersten Frost. Jetzt ist Zeit, entspannt durch die Gärten zu gehen, die warme Herbstsonne an stillen Gartensitzplätzen zu genießen, Ideen für das nächste Jahr zu sammeln oder fachliche Gespräche mit Gartenbesitzern und anderen Besuchern zu führen.
Die Besonderheit der Offenen Gärten ist, dass für den Besuch eine Anmeldung oder gar ein Klingeln an der Tür nicht erforderlich ist.
Als Wegweiser zu den Gärten dient das Programmheft des Jahres 2011, das alle Adressen, Gartenbeschreibungen und Öffnungszeiten enthält.
Die Eintrittsplakette (Kinder bis 16 Jahre frei) berechtigt zum Eintritt in alle teilnehmenden Gärten, zu allen Öffnungsterminen dieses Jahres. Sie kann auch im zuerst besuchten Garten erworben werden und muss dann in den weiteren besuchten Gärten nur vorgezeigt werden.
Alle Informationen auch im Internet unter www.open-garden.de oder bei den Organisatoren der veranstaltenden Vereine Initiative Offene Gärten Berlin-Brandenburg oder Urania Potsdam.
Die Gartenbesitzer freuen sich auf zahlreiche nette Besucher, egal wie das Wetter wird.
Termin: 24./25. September, Öffnung der einzelnen Gärten je nach Angabe im Programmheft
Zusatztermine einzelner Gärten: Brieselang 15. Oktober, Berlin-Heiligensee 19./20. November
Kontakt:
Initiative Offene Gärten Berlin-Brandenburg
Vereinssitz: Marienfelder Str. 40, 15831 Mahlow
Tel.: 03379-204850, Fax: 03379-204849, email:
www.open-garden.de oder
www.offene-gaerten-berlin-umland.de
Über das Unternehmen
Hintergrund:
Bereits seit 2004 organisiert der Arbeitskreis Offene Gärten gemeinsam mit dem Urania-Verein Wilhelm Foerster Potsdam e.V. in ehrenamtlicher Arbeit die Veranstaltungsreihe "Offene Gärten" in der Region Berlin-Brandenburg.
Waren es 2004 lediglich 8 Teilnehmergärten, können 2011 bereits 84 Gärten besucht werden.
Im Frühjahr 2010 gründete sich aus dem Arbeitskreis Offene Gärten der gemeinnützige Verein INITIATIVE OFFENE GÄRTEN BERLIN-BRANDENBURG.
Bundesweit als auch international existieren zahlreiche Veranstaltungen "Offene Gärten" oder "Offene Gartenpforten". Es handelt sich um voneinander unabhängige Initiativen in denen überwiegend private Gartenbesitzer ihre Gärten der breiten Öffentlichkeit zur Besichtigung öffnen.
Das Besondere hierbei ist, dass die Besucher während dieser Veranstaltung völlig ungezwungen und ohne Voranmeldung in die Gärten "hineinspazieren" und sich umschauen können.
Die "Offenen Gärten" bietet den Besuchern die Gelegenheit sich Ideen und Anregungen für den eigenen Garten zu holen, Tips von den Gartenbesitzern zu erhalten oder einfach für einen Ausflug, um sich an der Schönheit der Gärten zu erfreuen.
In der Region Potsdam wurde erstmals 2002 durch den Urania-Verein "Wilhelm Foerster" Potsdam e.V. eine Öffnung privater Gärten organisiert. Im Jahr 2004 kamen dann einige Gärten in Berlin und Umland hinzu. Der Kreis der teilnehmenden Gärten als auch die Anzahl der Besucher wächst seit dem von Jahr zu Jahr.
Gartenbesitzer, die ihren sehenswerten Garten ebenfalls öffnen möchten, können sich jederzeit bei den Organisatoren melden.
Obwohl die Region eine tief verwurzelte Gartenkultur aufweist und auch das Interesse an Gartengestaltung, Gartenpflege und Leben in und mit der Natur und den Gärten wächst, war und ist es für die Organisatoren nicht immer einfach, jährlich das Weiterbestehen der Veranstaltung zu gewährleisten. Zum Einen nimmt die ehrenamtliche Arbeit der einzelnen Organisatoren einen großen Teil der Freizeit, während des ganzen Jahres, in Anspruch und zum Anderen stellt sich immer wieder die Frage, ob sich die Veranstaltung finanziell selbst trägt.
Das eingenommene Eintrittsgeld geht an die beiden Vereine, hiervon müssen die Kosten für die komplette Organisation und den Druck der Programmhefte bestritten werden.
Die Initiative Offene Gärten Berlin-Brandenburg hat bisher keinerlei öffentliche Zuschüsse oder finanzielle Unterstützung erhalten und bedankt sich daher um so mehr bei den wenigen privaten Unternehmen, die seit Jahren die "Offenen Gärten" beispielsweise als Vorverkaufsstelle unterstützen oder Werbeanzeigen im Programmheft schalten.
Die Organisatoren freuen sich auf den Gartenherbst 2011 und wünschen sich viele fröhliche Besucher, sonnig warmes Herbstwetter und vielleicht den Einen oder Anderen neuen Unterstützer, um auch im nächsten Jahr wieder zu den "Offenen Gärten" einladen zu können.