(openPR) Nicht nur unsere Anforderungen an unseren Wohnraum ändern sich ständig, auch unser Nachwuchs kommt teilweise mit dem vorhandenen Wohnraum nicht zurecht. Und dafür gibt es in Hessen zusätzliche Hilfe.
In einer Familie in Kassel lebt ein schwer behinderter Junge, der in einem Badezimmer aus den 50ern Jahren nicht zurechtkommt. Ein neues Bad musste her, größer, so dass von allen Seiten angefasst und gehalten werden kann, ohne störende Barrieren auf dem Boden, mit Haltegriffen, angepasst an seine Bedürfnisse.
Allerdings stand vor dem neuen Bad die Finanzierung. Zuerst werden die zu erwartenden Kosten zusammengestellt und dann muss geschaut werden, wie die Summe zu bewältigen ist.
Ein Teil kommt von der Pflegekasse, ein Zuschuss für die Wohnraumanpassung. Ein weiterer Teil kommt in Hessen von der WI-Bank. Die Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen bündelt nahezu das gesamte öffentliche Fördergeschäft in Hessen (Auszug WI-Bank). Unter dem Programmnamen „Förderung des behindertengerechten Umbaus von selbstgenutztem Wohneigentum“ kann man Zuschüsse bis zu 12.500 € erhalten.
Die Beantragung sollte allerdings möglichst von einem Spezialisten durchgeführt werden.
Sobald die Zusage vorliegt kann der Umbau beginnen und sollte binnen Jahresfrist abgeschlossen sein. Im Zuge der Umbauarbeiten wurden einige Wände abgebrochen, neue angelegt, das Bad vergrößert, die Küche verlegt, größere Türen eingebaut, eine bodengleiche Dusche mit moderner „Rain-Shower“-Brause, ein für Rollstühle unterfahrbarer Waschtisch, ein behindertengerecht montiertes WC und vieles mehr.
Und das Beste ist, das behindertengerechte Bad macht der gesamten Familie Spaß. Ein echter Komfortgewinn.
Die Arbeiten der Handwerker waren beendet, es konnte der Zuschuss abgerufen und prompt überwiesen werden.
In Kassel wurden übrigens im Jahr 2010 nur zwei Anträge bei der WI-Bank gestellt. Und dieser eine wurde jetzt endgültig abgewickelt und überwiesen.











