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ANDAMAN. Fotografien von Andreas Deffner

29.08.201113:53 UhrKunst & Kultur
Bild: ANDAMAN. Fotografien von Andreas Deffner
ANDAMAN # 27
ANDAMAN # 27

(openPR) Die Hamburger Galerie Hilaneh von Kories zeigt vom 1.9.2011 bis zum 28.10.2011 die Ausstellung ANDAMAN mit bisher nie gezeigten Fotografien des Berliner Fotografen Andreas Deffner. Diese neue Prasentation bietet faszinierende Einblicke in die fremde und nur selten fur Auslander zugangliche Kultur der Karen auf den Andaman Inseln. Die Gruppe der Andaman und Nicobar Inseln gehort zum indischen Staatsgebiet, ist jedoch nur 500 Kilometer westlich von Thailand und 280 Kilometer sudlich von Birma gelegen. Auf den 204 Inseln leben ca. 250.000 Menschen. Eine der ethnischen Minderheiten sind die Karen, die vor rund 90 Jahren als Forstarbeiter angeworben wurden.



Andreas Deffner ist ein leidenschaftlich Reisender und kenntnisreicher Entdecker des indischen Subkontinents. Vor uber zwei Jahrzehnten hat ihn zunachst die Liebe zu einer Frau nach Indien verschlagen, schnell verliebte er sich aber in das ganze Land. Seit 1992 hat er dort einen zweiten Wohn- sitz und pendelt heute zwischen den Welten des burgerlichen Berliner Prenzlauer Bergs und dem turbulenten Alltagsgewirr Indiens. Das Land und seine Bewohner prasentiert er in spektakularen, aber auch stillen Bildgeschichten. Ein Thema ist dabei auch die Inselwelt der Andamanen, die auf- grund ihrer Abgeschiedenheit und Verschlossenheit als eines der „Letzten Paradiese“ bezeichnet werden. Deffner tauchte komplett in die spezielle Kultur- und Bilderwelt ein und fand eine ganz besondere Bildsprache fur diese Aufnahmen. Jenseits einer klassischen Reisereportage zeigt er in den intensiven schwarzweißen Aufnahmen seine personlichen Impressionen der fremden, oft verwirrenden Inselwelt. Beruhrende Portrats mischen sich dabei mit den eindrucksvollen Motiven von Region, Landschaft und Lebensumstanden der Bewohner.

Von 1999 bis 2006 war der Fotograf immer wieder fur Wochen auf den Andaman Inseln unterwegs. Normalerweise verhindern die umfangreichen staatlichen Kontrollen die freie Beweglichkeit auf den Inseln und auch Deffner machte die Erfahrung von Gefangnis und Spionageverdacht. Dennoch hatte der Fotograf mehrfach die Chance, Forschungsreisen auf den Andaman Inseln zu begleiten. Ermoglicht wurden diese durch den „Madras Crocodile Bank Trust“, die eine Forschungsbasis A.N.E.T. (Andaman and Nicobar Enviromental Team) in der Nahe von Wandoor (an der Sudspitze von Sud- andaman) unterhalt und Forschungsprojekte sowie Naturwissenschaftler unterstutzt. Diese Reisen mit Dr. Rauf Ali und Manish Chandri zusammen mit den Karen, die als Bootsmanner und Forschungsassistenten fur A.N.E.T. arbeiten, fuhrten ihn mehrmals um die gesamte Inselgruppe, mit Ausnahme der Nicobar Inseln, die fur Auslander nicht zuganglich sind. Mit großer Gastfreundlichkeit boten ihm die Karen und, insbesondere der 70-jahrige Bootsmann und Dorfalteste Saw Pauw, im Rahmen dieser Reisen die Moglichkeit, in ihren Dorfern und Siedlungen zu leben. Einige dieser Siedlungen haben nur drei Hutten und sind nur muhsam per Boot und durch den Dschungel zu erreichen. Aufgrund dieser großen Nahe zu den ortlichen Gege- benheiten und dem ihm entgegen gebrachten Vertrauen der Portratierten, erhielt der Fotograf seltene Einblicke in die Naturmedizin-Riten und Gebrauche der Karen. So entstanden Bilder von großer Intensitat, die mit subjektivem Blick ungewohnliche Geschichten erzahlen.

Die 27 schwarzweißen Motive aus den Jahren 1999 bis 2004 werden durch vier Farbaufnahmen aus dem Jahr 2006 erganzt. Sie zeigen das veranderte Land nach dem verheerenden Tsunami und entstanden wahrend einer Reise mit dem Umweltforscher und Anthropologen Manish Chandri auf den Kleinen Andaman Inseln.

„Indien ist zu meiner zweiten Heimat geworden. Es mag an meiner Lust an Reisen und ihren Abenteuern liegen; wichtiger ist, dass ich die starken visuellen Eindrucke, eine gute Dosis Anarchie und unfertige Orte inspirierend finde,“ so der Fotograf.

Andreas Deffner, Jahrgang 1959, studierte Fotografie und Kommunikationsdesign und arbeitet seit 1980 als freischaffender Fotograf. Nach Stationen in Paris und Hamburg lebt er heute in Berlin. Seit 1992 hat er einen zweiten Wohnsitz in Tamil Nadu, Sudindien. Die aktuelle Ausstellung ist die Fortsetzung der erfolgreichen Zusammenarbeit mit der Galerie Hilaneh von Kories, die 2006 die eindrucksvolle Ausstellung „White, too white“ zeigte, eine Serie des Fotografen mit Portratstudien von Menschen in Indien, die von Albinismus betroffen sind.

Die schwarzweißen Motive wurden mit einer Leica fotografiert und auf Museum SilverGloss White Papier gedruckt. Bei den Farbfotografien handelt es sich um C-Prints, erstellt mit einer Mamiya 7.

Zur Ausstellung erscheint eine Edition mit 12 ausgewahlten Motiven in einer limitierten handgefertigten Box aus Granit.

ANDAMAN
Fotografien von Andreas Deffner
Ausstellung
1. September bis 28. Oktober 2011
Di - Fr 14.00 - 19.00

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