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Neue Broschüre über fortgeschrittenen Brustkrebs

25.08.201112:58 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Neue Broschüre über fortgeschrittenen Brustkrebs
Patientenleitlinie Brustkrebs II
Patientenleitlinie Brustkrebs II

(openPR) Patientenleitlinie „Brustkrebs II“ in Magdeburg vorgestellt

Magdeburg (jti) – Betroffene, die an Brustkrebs im fortgeschrittenen Stadium erkrankt sind, haben viele Fragen. Häufig ist es für sie jedoch schwer, die Fachsprache der Mediziner zu verstehen. Ausführliche Informationen in allgemeinverständlicher Form enthält daher die neue Patientenleitlinie „Brustkrebs II – Die fortgeschrittene Erkrankung, Rezidiv und Metastasierung.“ Sie wurde von zahlreichen Experten und Betroffenen gemeinsam entwickelt und auf die Informationsbedürfnisse von Patientinnen abgestimmt. Die neue Broschüre wurde im Rahmen der Bundestagung der Frauenselbsthilfe nach Krebs in Magdeburg erstmals an Betroffene verteilt. Sie ist bei der Deutschen Krebshilfe kostenlos unter der Telefonnummer 02 28/7 29 90-0 oder im Internet auf www.krebshilfe.de erhältlich.



Wenn Brustkrebs erst im metastasierten Stadium erkannt wird, löst das bei den Betroffenen und ihren Angehörigen große Ängste und Unsicherheit aus. Auch wenn eine Brustkrebserkrankung nach zunächst erfolgreicher Behandlung erneut auftritt, haben die Patientinnen viele Fragen. Sie wissen nicht, wie sie einen Umgang mit dieser Situation finden können und wo sie kompetente und vertrauenswürdige Unterstützung bekommen.

Wichtige Informationen und Hilfestellungen finden Betroffene nun in dem neuen Ratgeber „Brustkrebs II“ der Deutschen Krebshilfe, der Deutschen Krebsgesellschaft und der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF). „Mit dem Ratgeber wollen wir Patientinnen die Angst vor der Therapie nehmen“, sagt Gerd Nettekoven, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Krebshilfe. „Sie sollen sich orientieren können und informierte Partner ihres Arztes werden.“

Der Text der neuen Broschüre beruht auf der so genannten „Interdisziplinären S3-Leitlinie für die Diagnostik, Therapie und Nachsorge des Mammakarzinoms“. Diese wissenschaftlich begründete Empfehlung zu Diagnostik, Therapie und Nachsorge bei Brustkrebs wurde in der Patientenleitlinie in eine allgemeinverständliche Sprache für Betroffene „übersetzt“. Dies ist eine der Zielsetzungen des „Leitlinienprogramms Onkologie“, das von den zuvor genannten Organisationen gemeinsam initiiert wurde.

Die neue Patientenleitlinie informiert über aktuelle medizinische Erkenntnisse und unterstützt Betroffene dabei, ihren Ärzten die richtigen Fragen zu stellen und kompetent und selbstbewusst ihren individuellen Weg der Krankheitsbewältigung mit dem Arzt abzusprechen.

„Die Patientenleitlinien sollen die betroffenen Frauen darüber informieren, was mit ihnen geschieht und welche Alternativen ihnen bei der Wahl der Therapie zur Verfügung stehen“, so Professor Dr. Michael Bamberg von der Deutschen Krebsgesellschaft. „Nur durch die Zusammenarbeit mit Selbsthilfevertretern konnten patientenrelevante Fragestellungen angemessen berücksichtigt werden“, ergänzt Professor Dr. Hans-Konrad Selbmann von der AWMF. „Als Expertinnen in eigener Sache wissen wir, welche Fragen die Betroffenen am meisten bewegen. Dies haben wir in die Broschüre mit eingebracht“, fügt Hilde Schulte von der Frauenselbsthilfe nach Krebs hinzu.

Die Broschüre wurde von Patientenvertretern und Ärzten aus dem Kreis der Leitlinien-Autoren gemeinsam erstellt. Betreuung und Redaktion erfolgten durch das Ärztliche Zentrum für Qualität in der Medizin (ÄZQ). Die Frauenselbsthilfe nach Krebs e.V. war bei der Entstehung der Broschüre eng in den Redaktionsprozess eingebunden.

Neben der neuen Broschüre können auch die Entscheidungshilfe für Frauen „Früherkennung von Brustkrebs“ und die Patientinnen-Leitlinie „Brustkrebs, die Ersterkrankung und DCIS“ bei der Deutschen Krebshilfe angefordert werden. Die Patientenleitlinien sind auch auf der Homepage des Leitlinienprogramms Onkologie abrufbar unter www.leitlinienprogramm-onkologie.de.


Hintergrund-Informationen: Brustkrebs

Brustkrebs ist in Deutschland die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Etwa 60.000 Frauen erkranken in Deutschland jährlich an dem so genannten Mammakarzinom, etwa 17.000 Frauen versterben an den Folgen dieser Erkrankung. Aber auch Männer können von Brustkrebs betroffen sein. Grundsätzlich gilt: Bei frühzeitiger Entdeckung kleinerer Tumoren kann zumeist weniger ausgedehnt operiert werden und die medikamentöse Behandlung schonender erfolgen. Als Therapiemöglichkeiten stehen Operation, Strahlenbehandlung, Hormontherapien, Chemotherapie und die Immuntherapie zur Verfügung. Die Wahl der Behandlung hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie beispielsweise Art, Lokalisation und Größe des Tumors.



Bonn, 25. August 2011

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