openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Fast 40 Prozent wissen nicht, wovon sie im Alter leben werden

Bild: Fast 40 Prozent wissen nicht, wovon sie im Alter leben werden
Umfrage: Fast 40 Prozent wissen nicht, wovon sie im Alter leben werden (Quelle: VZ VermögensZentrum)
Umfrage: Fast 40 Prozent wissen nicht, wovon sie im Alter leben werden (Quelle: VZ VermögensZentrum)

(openPR) Fast 40 Prozent wissen nicht, wovon sie im Alter leben werden

Umfrage des VZ VermögensZentrum: Was sind die zentralen Überzeugungen zur finanziellen Situation im Ruhestand?

München (09. August 2005) – Die Deutschen werden älter – das ersparte Vermögen muss entsprechend länger reichen. Doch während die Altersvorsorge ein großes Thema ist, können 38,3 Prozent heute noch keine Aussagen über ihre finanzielle Situation im Ruhestand machen. So das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage der Ruhestandsberater vom VZ VermögensZentrum in München. Danach ist die private bzw. betriebliche Rente („Leibrente“) mit 28,5 Prozent der Favorit für den Lebensunterhalt. Mehr als jeder Fünfte (21,1%) glaubt, allein von der gesetzlichen Rente leben zu können. Nicht einmal jeder Zehnte hält es für wichtig, auf Mieteinnahmen oder Zinsen (4,5%) sowie Aktien bzw. Aktienfonds (3,7%) zu setzen. Überraschend: Unterschiede zwischen Frauen und Männern gibt es kaum noch.



Die Befragten sollten aus mehreren Aussagen zur finanziellen Situation im Ruhestand die auswählen, denen sie am stärksten zustimmen.
Dabei favorisieren nur 66,3% der Befragten eine der möglichen Einkommensquellen. Dennoch holt sich nicht einmal jeder Zehnte professionellen Rat oder betont, ihn noch holen zu wollen (9,2%).
„Viele steuern unbewusst auf ein finanzielles Loch im Alter zu“, fürchtet Tom Friess, Buchautor („Finanzcoach für den Ruhestand“) und Geschäftsführer des VZ VermögensZentrum, Deutschland-Tochter der größten unabhängigen Vermögensberatung in der Schweiz. Wenn keine regelmäßigen Einnahmen mehr zur Verfügung stünden, werde es umso wichtiger, kurzfristige Liquiditätsengpässe zu verhindern.

Auch im Alter wollen Viele noch sparen

Doch nur 8,5 Prozent der Befragten betonen, notfalls auch einen Teil ihres Vermögens zu verbrauchen, falls die laufenden Einnahmen zum Leben nicht mehr reichen.

Erschwerend hinzukommt, dass mit zunehmendem Alter der Wunsch wächst, das Vermögen zu erhalten und später ggf. zu vererben: Während nur 10,2 Prozent der 20-39-Jährigen so denken, sind es bei den Über-50-Jährigen 23,4 Prozent (Ø 15,8%).

Jüngere Generation sitzt in der „Vorsorglos-Falle“

An die Rente vom Staat glauben nur noch 7,2 Prozent der Unter-40-Jährigen. Und über 70 Prozent der 20-29-Jährigen und immer noch mehr als die Hälfte der 30-39-Jährigen haben gar keine Vorstellung, wovon sie im Alter leben werden.

Aber selbst 27 Prozent der 50-59-Jährigen und noch elf Prozent der Über-60-Jährigen sind ratlos. Das gilt auch für 49,1 Prozent der Arbeiter.
„Wer – gerade bei kleineren Einkommen oder fortgeschrittenem Alter – nichts oder nur wenig zur Seite legt“, mahnt Friess, „muss sich auf erhebliche Einbußen beim Lebensstandard einstellen.“

Selbstständige und Beamte favorisieren im Ruhestand Wertpapiere

Vor allem auf Miet- oder Zinseinkünfte zu setzen, nennen 12,5 Prozent der Selbständigen und 11,8 Prozent der Beamten (Ø 4,5%) als besonders wichtig. Gleiches gilt für Aktien und Aktienfonds als schwerpunktmäßiger Einkommensquelle (10,3% bzw. 14,1%; Ø 3,7%).

„Wer ein Wertpapierdepot hat, ist gut beraten“, betont Friess. Der Sparbedarf für eine Leibrente sei deutlich höher. Sie rechne sich meist nur, wenn man älter als 90 wird.

Außerdem werde im Ruhestand selten das gesamte Vermögen kurzfristig benötigt. Wer den Rest höherrentabel anlege, habe gute Chancen, das verzehrte Vermögen durch Kapitalerträge zu kompensieren.

Die „Vogel-Strauß-Strategie“: Vertagen statt Beraten

Fast jeder Zehnte will seine Anlageentscheidungen im Ruhestand prinzipiell erst treffen, wenn sie anstehen, und dann eher intuitiv (8,6%). Bei den 50-59 Jährigen sind es fast doppelt so viele (15,7%) – am meisten bei den Beamten (17,3%).

Nur 3,6 Prozent der Befragten überlassen bereits heute einem Experten ihre Vermögensverwaltung. Für 5,6 Prozent ist vorrangig, den richtigen Berater noch zu finden. Besonders viele unter den 30-39-Jährigen (10,7%).
„Gerade wenn es eng werden könnte, ist es besonders wichtig, aus dem angelegten Kapital möglichst viel heraus zu holen“, rät Friess. Das gelte für Kapitalerträge genauso wie für die Steuerlast. Der erste Schritt sei eine unabhängige Beratung, die nichts verkaufen möchte. „Unsere Erfahrung ist, dass Acht von Zehn einen echten monetären Vorteil aus der Beratung ziehen“, so das Fazit von Friess.

Repräsentatives Ergebnis für ganz Deutschland

Die Untersuchung wurde von der GfK (Gesellschaft für Konsum-, Markt- und Absatzforschung), Nürnberg, im Auftrag des VZ VermögensZentrum durchgeführt. Sie interviewte im Juli 2.906 Männer und Frauen ab 14 Jahren aus dem gesamten Bundesgebiet.
* * *
Der Abdruck ist frei. Wir bitten um ein Belegexemplar.
* * *
Das VZ VermögensZentrum in München bietet vermögenden Privatpersonen unabhängige Vermögensberatung und -verwaltung. Es verbindet das Wissen von Anlageberatern, Vermögensverwaltern, Versicherungs- und Immobilien-Experten.

Die GmbH ist eine 100%ige Tochter der VZ Holding AG in der Schweiz und verwaltet 1,6 Mrd. Euro Assets under Management. Das VZ verkauft keine eigenen Finanzprodukte und ist kein Produktvermittler. Es finanziert sich ausschließlich aus Beratungshonoraren und Vermögensverwaltungs-Gebühren.

Die Geschäftsführer Tom Friess und Michael Huber sind Autoren der Ratgeber-Bestseller „Finanzcoach für Spitzenverdiener“ und „Finanzcoach für den Ruhestand“. Letzteres ist im Mai 2005 in 2. aktualisierter und erweiterter Auflage erschienen. Beide geben regelmäßig Interviews in Wirtschaftsmedien sowie Hörfunk und Fernsehen.
* * *
Bibliographische Angaben:

Tom Friess, Michael Huber: Finanzcoach für den Ruhestand. 2. akt. und erw. Aufl. 391 Seiten, zahlr. Tab. und Checkl. Verlag Redline Wirtschaft, Mai 2005. 28,90 Euro.

Tom Friess, Michael Huber: Finanzcoach für Spitzenverdiener. 1. Auflage. 348 S., zahlr. Tab. und Checkl. Verlag Redline Wirtschaft, 2003. 24,90 Euro.
* * *
Ansprechpartner für die Medien:

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 56508
 3013

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Fast 40 Prozent wissen nicht, wovon sie im Alter leben werden“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von VZ VermögensZentrum

Basisrente 2021: Steuerbonus steigt auf 24.000 Euro
Basisrente 2021: Steuerbonus steigt auf 24.000 Euro
Unternehmern und Top-Verdienern winkt ab kommendem Jahr hohe steuerliche Entlastung. Der Steuerbonus in der Basis- oder Rürup-Rente steigt um über 1.000 Euro. Vorsorgesparer können dann fast 24.000 Euro beim Finanzamt geltend machen – soviel wie bei keiner anderen Form der Altersvorsorge. Die Basisrente ist ideal für Unternehmer, Selbstständige und Führungskräfte, die steuerbegünstigt für das Alter vorsorgen möchten. Unternehmer können damit eine umfassende private Altersvorsorge aufbauen, angestellte Top-Verdiener können Gehaltsbestandteile…
Bild: Altersvorsorge-App “Vinz“ überzeugt UserBild: Altersvorsorge-App “Vinz“ überzeugt User
Altersvorsorge-App “Vinz“ überzeugt User
Der neue, digitale Vorsorgeberater des VZ VermögensZentrums „Vinz“ kommt gut an: Binnen 4 Wochen wurde die Smartphone-App bereits über 10.000 Mal installiert. „Die kostenfreie App sucht auf dem deutschen Markt derzeit ihresgleichen“, betont Vinz-Erfinder und Geschäftsleiter Michael Huber vom VZ VermögensZentrum. Die einfache Bedienung und die umfassenden Anwendungsmöglichkeiten sprechen für das neue Tool. Viele Menschen zögern, ihre private Altersvorsorge in Angriff zu nehmen, denn die Suche nach dem richtigen Produkt ist aufwendig und komp…

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: Deutsche wollen alt werden: Jeder Dritte möchte mindestens 90. Lebensjahr erreichenBild: Deutsche wollen alt werden: Jeder Dritte möchte mindestens 90. Lebensjahr erreichen
Deutsche wollen alt werden: Jeder Dritte möchte mindestens 90. Lebensjahr erreichen
Bonn, 13. März 2012: Jeder dritte Deutsche (34 Prozent) möchte mindestens das 90. Lebensjahr erreichen. Dabei soll die Lebensfreude nicht durch Krankheiten, Altersarmut und Einsamkeit geschmälert werden. Zu wenige investieren aber in Gesundheit und finanzielle Vorsorge. Das ergab eine Studie der Gfk-Gruppe im Auftrag der Zurich Versicherung in Deutschland. …
Umfrage zum Alter zeigt - Deutschen graut davor, ein Pflegefall zu werden
Umfrage zum Alter zeigt - Deutschen graut davor, ein Pflegefall zu werden
… und welche Wünsche sie im Hinblick auf das Alter haben. Bettlägerig beziehungsweise ein Pflegefall zu werden, ist die größte Angst der Deutschen überhaupt (67,2 Prozent). Nach Berufsgruppen betrachtet, wird diese spezielle Form der „Inaktivität“ von Beamten sogar besonders gefürchtet (73 Prozent). Auf der „Grauensskala“ folgen sodann Hilfsbedürftigkeit …
Zu wenig Rente für die Miete: 40 Prozent der deutschen Mieter fürchten, im Alter umziehen zu müssen
Zu wenig Rente für die Miete: 40 Prozent der deutschen Mieter fürchten, im Alter umziehen zu müssen
40 Prozent der deutschen Mieter glauben, dass sie im Alter umziehen müssen, weil ihre Rente nicht für die Miete reicht – das zeigt eine repräsentative Studie von immowelt.de, einem der führenden Immobilienportale / Mehr als die Hälfte aller Befragten würde versuchen die Wohnung zu halten / Besserverdiener würden arbeiten gehen, Geringverdiener Wohngeld …
Alterswohnsitz: Ältere liebäugeln mit der Großstadt, Junge träumen vom Land
Alterswohnsitz: Ältere liebäugeln mit der Großstadt, Junge träumen vom Land
43 Prozent der 51- bis 65-Jährigen möchten ihren Lebensabend in der Großstadt verbringen / Hauptgründe sind kurze Wege und gute ärztliche Versorgung / Junge wünschen sich fürs Alter vor allem Ruhe, Landluft und eine schöne Umgebung, das zeigt eine repräsentative Studie von immowelt.de, eines der führenden Immobilienportale Nürnberg, 18. September 2012. …
Wohnen im Alter – möglichst lange in den eigenen vier Wänden
Wohnen im Alter – möglichst lange in den eigenen vier Wänden
… repräsentative forsa-Umfrage im Auftrag des Deutschen Ring, in der 1.000 Personen im Alter von 25 bis 65 Jahren befragt wurden. Vorausgesetzt sie sind gesund, wünschen sich 81 Prozent der Befragten im Alter weiterhin in ihrer Wohnung zu leben. Selbst im Fall der Pflegebedürftigkeit möchten nahezu zwei Drittel der befragten Personen (60 Prozent) zuhause …
Bild: Umfrage zum Alter zeigt - Deutschen graut davor, ein Pflegefall zu werdenBild: Umfrage zum Alter zeigt - Deutschen graut davor, ein Pflegefall zu werden
Umfrage zum Alter zeigt - Deutschen graut davor, ein Pflegefall zu werden
… und welche Wünsche sie im Hinblick auf das Alter haben. Bettlägerig beziehungsweise ein Pflegefall zu werden, ist die größte Angst der Deutschen überhaupt (67,2 Prozent). Nach Berufsgruppen betrachtet, wird diese spezielle Form der „Inaktivität“ von Beamten sogar besonders gefürchtet (73 Prozent). Auf der „Grauensskala“ folgen sodann Hilfsbedürftigkeit …
Bild: Eigentümer im Alter bessergestellt als Mieter, aber Arzt- und Pflegekosten bereiten oft SchwierigkeitenBild: Eigentümer im Alter bessergestellt als Mieter, aber Arzt- und Pflegekosten bereiten oft Schwierigkeiten
Eigentümer im Alter bessergestellt als Mieter, aber Arzt- und Pflegekosten bereiten oft Schwierigkeiten
Jeder dritte zur Miete lebende Rentner hat Geldsorgen / Immobilienbesitzer können sich im Alter zwar mehr Wünsche erfüllen als Mieter – 54,6 Prozent der älteren Eigentümer haben trotzdem Schwierigkeiten mit der Bezahlung von Arzt- und Pflegekosten / Immobilienverrentung kann selbstbestimmtes Leben fördern (München, 8. Oktober 2020) Gesundheit, Reisen, …
Repräsentative Studie zeigt - Deutsche sorgen sich um ihre Wohnsituation im Alter
Repräsentative Studie zeigt - Deutsche sorgen sich um ihre Wohnsituation im Alter
83 Prozent der Deutschen plagen Ängste bezüglich ihrer Wohnsituation im Alter – besonders Finanznöte, Vereinsamung und der Verlust des sozialen Umfelds. - Der Großteil der Deutschen aller Altersklassen befasst sich aktiv mit seniorengerechten Wohnmöglichkeiten. - Das Internet als Informationsquelle für Seniorenwohnen gewinnt zunehmend an Bedeutung. Berlin, …
Bild: Wohnen im Alter: Darum wollen Senioren nicht umziehenBild: Wohnen im Alter: Darum wollen Senioren nicht umziehen
Wohnen im Alter: Darum wollen Senioren nicht umziehen
Studie: 76 Prozent der Eigentümer und 62 Prozent der Mieter können sich nicht vorstellen, im Alter noch einmal umzuziehen / Immobilienverrentung kann selbstbestimmtes Leben fördern (München, 27. Oktober 2020) Etwas Besseres könnte man Deutschlands Senioren wohl kaum wünschen: Sie fühlen sich wohl in ihrem Zuhause, egal ob als Wohneigentümer oder Mieter. …
Rentner auf Wohnungssuche: Knapp zwei Drittel der Deutschen planen im Alter einen Umzug
Rentner auf Wohnungssuche: Knapp zwei Drittel der Deutschen planen im Alter einen Umzug
64 Prozent der Deutschen möchten zur Rente umziehen / Großstädter planen besonders häufig einen Umzug im Alter, das zeigt eine repräsentative Studie von immowelt.de, einem der führenden Immobilienportale Deutschlands / Jeder 10. wünscht sich allerdings einen Alterswohnsitz im Ausland Nürnberg, 21. August 2015. Alte Bäume soll man nicht verpflanzen. Die …
Sie lesen gerade: Fast 40 Prozent wissen nicht, wovon sie im Alter leben werden