(openPR) 10. September 2003
Zur Ostseeparlamentarierkonferenz in Oulu, Finnland, an der er als Vertreter des Deutschen Bundestages am 8. und 9. September teilgenommen hat, erklaert der SPD- Bundestagsabgeordnete Christoph Zoepel, Mitglied des Fraktionsvorstands der SPD und Vorsitzender des Unterausschusses Vereinte Nationen:
Eine intensive politische Kooperation im Ostseeraum bleibt auch nach der Aufnahme weiterer Ostsee-Anrainerstaaten, naemlich Polen, Estland, Lettland und Litauen, in die Europaeische Union notwendig. Europaeische Regionen haben mehr und mehr andere natur- und wirtschaftsraeumliche Grenzen als die EU-Mitgliedstaaten. Rund um die Ostsee hat sich die prosperierendste Region der Europaeischen Union entwickelt - zu der die einwohnerschwaecheren nordeuropaeischen Staaten und Regionen der einwohnerstaerkeren Staaten Russland, Deutschland und Polen gehoeren. Die Ostseeregion verbinden die weit fortgeschrittene Vernetzung mit neuen Informationstechnologien - und natuerlich die Ostsee. In Deutschland ist es vor allem fuer die norddeutschen Laender eine besondere Herausforderung, an der weiteren oekonomischen und informationellen Integration der Ostseeregion mitzuwirken. Hier liegen die besonderen Wirtschaftschancen dieser Laender in der europaeischen Informationsgesellschaft.
Gemeinsam ist den Anrainerstaaten und Regionen auch die Sorge um die oekologische Qualitaet der Ostsee. Gefaehrdungen durch unzureichend gesicherte Schiffe, vor allem Tanker, stellen weiter eine Gefahr dar. Sie muss vor allem unter Beteiligung Russlands abgewendet werden. Auf Initiative der Parlamentarier aus Mecklenburg-Vorpommern befasste sich die Parlamentarierkonferenz mit dieser Problematik und unterbreitete dafuer Vorschlaege in ihrer Resolution.











