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Konzerntöchter: Probleme beim Reporting

(openPR) Tochterunternehmen großer Konzerne haben gravierende Probleme bei der Lieferung ihres Reportings an die Mütter. Dies zeigt die aktuelle „European EPM Study“.

Köln, den 10. August 2011. Tochtergesellschaften haben immer größere Probleme, ihr Reporting in der geforderten Zeit und fehlerfrei an die Konzernzentralen zu liefern. Gründe sind vor allem Lücken bei der Qualifikation des Personals und eine fehlende Integration der IT-Lösungen. Gleichzeitig ist ein Trend zu erkennen, dass Kennzahlen in immer kürzeren Abständen an den Konzern gemeldet werden müssen – wodurch das Problem sich weiter verschärft. Dies ist das zentrale Ergebnis der aktuellen „European EPM Study“ des europäischen Beratungsnetzwerks „bpm international“. 100 europäische Industriekonzerne wurden nach 2006 zum zweiten Mal zu ihren Prozessen und Instrumenten hinsichtlich Konsolidierung, Reporting und Planung befragt.



„Das Ergebnis ist brisant“, erklärt Thomas Schinkel, Managing Consultant bei der internationalen Beratung ifb group, die dem Beratungsnetzwerk „bpm international“ angehört. „Vor allem bei der Ein- und Weitergabe der Daten sind die Probleme zwischen Töchtern und Mutterkonzern im Vergleich zu 2006 nochmals gestiegen. Die gelieferten Zahlen sind oft fehlerhaft und müssen mehrmals hin- und hergeschickt und korrigiert werden. Kostbare Zeit geht so verloren.“ Die lückenhafte Qualifikation der Mitarbeiter und die fehlende Funktionalität sowie Integration der IT-Systeme werden als Ursache von den Befragten genannt. Gleichzeitig steigen die Anforderungen an die Finanzabteilungen stetig an. „Schnellere Datenlieferungen, neue gesetzliche Regelungen und steigende Datenmengen machen die Bilanzierungsprozesse immer komplexer“, so Schinkel. „Die manuelle Dateneingabe per Excel stößt hier an ihre Grenzen.“ Weiteres Problem: Geschult wird das Personal häufig zuerst in den Zentralen. In den Tochtergesellschaften haben die Mitarbeiter entsprechende Wissenslücken, z.B. was neue gesetzliche Regelungen angeht.

Weiterer Ergebnisse der Studie: Es gibt einen klaren Trend zur schnelleren Bereitstellung von Kennzahlen. So werden immer öfter Rolling Forecasts genutzt und 50 Prozent aller Unternehmen haben ein Flash Reporting – einen schnellen Überblick der aktuellen Finanzentwicklung – etabliert. Außerdem zeichnet sich ein Trend ab, dass Töchter gefordert sind, Bilanzzahlen monatlich statt quartalsweise zu liefern. „Der Druck auf die Töchter steigt hier also weiter an“, so Schinkel.
Die Einführung von EPM- und BI-Systemen schreitet laut Studie zwar kontinuierlich voran und Excel wird zunehmend abgelöst. Häufig kommen allerdings Insellösungen zum Einsatz und nur wenige Unternehmen (22%) haben integrierte Lösungen umgesetzt. Außerdem ist ein hoher Entwicklungsstand des Reportings im Bereich Governance, Risk und Compliance zu erkennen. Die Systemunterstützung wird in diesem Bereich allerdings von vielen als „basic“ beurteilt.

„Integrierte IT-Systeme mit automatisierten Schnittstellen sowie eine kontinuierliche und zeitnahe Schulung der Mitarbeiter sind jetzt dringend notwendig, um den steigenden Herausforderungen an die Finanzabteilungen zu begegnen“, rät Schinkel.

Die Studie können Sie hier anfordern: http://www.bpm-international.com/study00.html

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