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Tradingfonds, oder besser Managed Accounts?

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(openPR) Es ist eigentlich ein vollkommen logischer Weg für jeden informierten Investor, in regelmäßigen Abständen die eigene Portfoliostruktur zu verbessern und nicht an veralteten Anlagemodellen festzuhalten. Insofern erscheint es insbesondere in einem Marktumfeld, das keine präzise langfristige Prognose erlaubt, sinnvoll auch kurzfristig orientierte Handelsstrategien im Portfolio zu berücksichtigen. Handelsstrategien, die ihren Fokus auf Trends und Wendepunkte innerhalb eines sehr kurzen Zeitraumes richten. Zumindest lässt sich mit der Kombination von erfolgreichen klassischen Anlagestrategien und erfolgreichen Daytrading-Strategien unverkennbar eine wichtige Grundregel erfüllen: Diversifikation.



Wege zur Diversifikation
Wie so oft, gibt es mehrere Möglichkeiten die gewünschte Diversifikation zu erreichen. Über Managed Accounts steht Institutionellen und vermögenden Privatinvestoren bereits seit längerem der Zugang zu sehr guten Handelsstrategien offen. Durch verbesserte technische Voraussetzungen im Handel, lassen sich seitens der Anbieter in letzter Zeit auch Konten mit kleineren Mindestanlagesummen anbieten, so dass auch „normale“ Anleger in den Genuss aktiver Handelssysteme kommen. Inzwischen versucht auch die Fondsindustrie aufzuschließen. Nachdem hier in Europa über Jahrzehnte hinweg überwiegend nur der Zugang zu indexnah gemanagten Investmentfonds und erst dank gelockerter EU-Investmentrichtlinien auch zu langfristig orientierten Trendfolgemodellen möglich war, öffnen sich über UCITS III Investmentfonds in letzter Zeit zunehmend Türen zu sehr aktiven Handelsstrategien. Mit dem verstärkten Einzug von Tradingstrategien in Investmentfonds bieten sich für etliche fondsbasierte Portfolios von Vermögensverwaltern, Dachfondsmanagern, Versicherungen und natürlich auch privaten Investoren neue, überaus interessante Möglichkeiten.

Handelsstrategie und „Verpackung
Doch unabhängig davon welchen Weg Investoren wählen, um die gewünschte Diversifikation zu erreichen: Interessenten sollten sich zum einen sehr genau mit der zugrunde liegenden Handelsstrategie auseinandersetzen. Und ebenso wichtig ist es, sich auch der Hülle bewusst zu sein, in der die Strategien verpackt sind. Für Investoren, die über das entsprechende Grundverständnis für den Handel verfügen, bieten Managed Accounts das unschlagbare Argument der Transparenz. Da der Handel auf dem eigenen Konto stattfindet, kann jede einzelne Transaktion sekundengenau mitverfolgt werden. Ohne die genaue Motivation des Managements für den Kauf- oder Verkauf eines Zielinvestments zu kennen, bietet dieses „über die Schulter des Anlagestrategen schauen“ die Chance, ein Gefühl für die Art des Handels zu entwickeln und Stärken als auch Schwächen des Systems identifizieren zu können.

Pricing
Im Mantel eines Investmentfonds hingegen entscheidet das Management, welchen Teil der Informationen Anleger zu sehen bekommen. Da sämtliche Informationen im Fonds erst selbst erfasst und aufbereitet werden müssen, besteht nicht die geringste Möglichkeit, an die Transparenz eines Managed Accounts heranzukommen. Dem Blick in das stets aktuelle Depot eines Managed Accounts, stehen bei Investmentfonds verschiedenen Pricing-Modellen gegenüber, die von einmal täglich, bis hin zu nur monatlichem Pricing variieren können. Darunter leidet die Transparenz. Insbesondere, wenn man berücksichtigt, dass in Tradingfonds sehr schnelle Positionswechsel erfolgen können. „Long“ oder „short“ ist in den hochflexiblen Portfolios der Anbieter keine langfristige Positionierung mehr, die einem übergeordneten Trend folgt. Die Positionierung kann sich gemäß der aktuellen Informationslage innerhalb von nur wenigen Sekunden verändern. In den Phasen bis zum jeweils nächsten Pricing verhält sich ein Tradingfonds aus Kundensicht daher so wenig transparent wie eine Blackbox.

Kostenfaktor Fondsmantel
Um aktive Handelsstrategien im Fondsmantel umzusetzen, müssen Kapitalanlagegesellschaften im Regelfall selbst auf Managed Accounts zurückgreifen. Diese werden meist über ein SPV (Special Purpose Verhicle) in den UCITS III-Fonds integriert. Anleger müssen sich bewusst sein, dass nicht nur der Fonds selbst, sondern auch die zusätzliche rechtliche Verpackung mit Kosten verbunden ist. Diese Kosten bewirken, dass die gleiche Anlagestrategie als Managed Account im Regelfall eine bessere Performance ausweisen kann, als sie Fondsanleger erhalten.

Dosierbarkeit im eigenen Portfolio
Tradingstrategien erfüllen als Beimischung in einem breit diversifizierten Portfolio gute Dienste. Dies belegen die Musterkalkulationen, die chili-assets mit diversen Handelsstrategien der Datenbank vorgenommen hat. Diese Tests zeigen allerdings auch, dass der Erfolg des Gesamtdepots sehr stark von der richtigen Dosierung der Beimischung abhängig ist. Handelsstrategien, die hohe Mindestanlagesummen zur Umsetzung benötigen, sind in Portfolios mit insgesamt kleinerem Volumen aus diesem Grund sehr mit Vorsicht zu genießen. Mindestanlagesumme und Chance-Risiko-Profil einer Handelsstrategie müssen mit dem Volumen des Gesamtportfolios harmonieren. Und genau hier liegt die Stärke der Tradingfonds. Mit ihren meist geringen Mindestanlagesummen bieten sie die Möglichkeit eine genauere Feinjustierung der Diversifikation zu erreichen und sind damit insbesondere bei niedrigen Kapitaleinsätzen die bessere Wahl.

Fazit: Grundsätzlich ist es für Investoren hilfreich, wenn für ein Handelssystem beide Angebote, also Fonds und Managed Account gleichermaßen verfügbar sind. Zwar wird es aufgrund der unterschiedlichen Kostenbelastung zu abweichenden Ergebnissen kommen. Betrugsmodelle, wie das von Bernard Madoff, wären als Managed Account allerdings nicht umsetzbar gewesen. Und somit bietet ein Managed Account dem Investor einen zusätzlichen Schutz vor Betrug. Selbst, wenn er oder sie sich für die Partizipation an einer Handelsstrategie mittels der Fondsvariante entscheidet.

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