(openPR) Eröffnung: Freitag, 02. September 2011 um 19 Uhr.
Der Künstler ist anwesend.
Ausstellungsdauer: 02. September – 29. Oktober 2011.
Vom 02. September bis zum 29. Oktober 2011 präsentiert die Galerie Schwind Frankfurt am Main ihre zweite Einzelausstellung mit Ölgemälden und Papierarbeiten des jungen Leipziger Malers Markus Matthias Krüger.
Im Mittelpunkt stehen dabei die neuesten Arbeiten, die die künstlerische Entwicklung Krügers bezeugen, der seit 2010 als Meisterschüler bei Prof. Annette Schröter an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig arbeitet. Das Charakteristische seiner Malerei hat sich bereits in den frühen Gemälden manifestiert und bleibt auch bei den neueren Werken präsent: Mittels eines feinmalerischen Duktus komponiert Krüger Landschaftsausschnitte, die nicht selten ein irritierendes oder bedrohliches Moment integrieren.
Neuartige Motivstrukturen haben Eingang in seine Bildwelten gefunden und Architekturelemente, wie Ruinen, Tore, Mauern und Türme brechen den reinen Landschaftsraum auf. Neben der größeren motivischen Vielfalt experimentiert Krüger ebenso mit einer aufgehellten und mannigfaltigeren Farbpalette. Neue künstlerische Techniken, wie die Perfektion der Lasurenmalerei, lassen die einzelnen Farbschichten zusätzlich leuchten und beleben das fertige Werk.
Ergänzend zu den Gemälden werden 16 kleinformatige Acrylstudien gezeigt, die exemplarisch seinen künstlerischen Arbeitsprozess, sowie die kompositorische Annäherung des Künstlers an sein Motiv dokumentieren.
Galerie Schwind
Fahrgasse 8
60311 Frankfurt am Main
Tel.: 069-5964263
Mail:

Über das Unternehmen
Die Galerie Schwind wurde 1989 in Frankfurt am Main gegründet. Der Geschäftsführer, Karl Schwind, pflegte bereits zuvor Kontakt zur jungen Kunstszene in Leipzig und Dresden, weshalb von Beginn an Leipziger Künstler durch die Galerie vertreten sind.
Nach der Wende intensivierte sich dieser Austausch, besonders im Hinblick auf die ältere Künstler-Generation der sogenannten Leipziger Schule, wobei vor allem die Freundschaft mit Wolfgang Mattheuer (1927-2004) prägend gewesen ist. Im Jahr 2000 kam mit Werner Tübke (1929-2004) der zweite Protagonist der Leipziger Schule hinzu und verdichtete mit seinem künstlerischen Beitrag das Programm der Galerie.
Der enge Kontakt mit der Stadt und der lebendige Dialog mit ihren Künstlern ließen schon früh die Idee reifen, auch in Leipzig Geschäftsräume einzurichten - so dass Karl Schwind, als sich nach dem Tod Werner Tübkes die Möglichkeit ergab, dessen Villa zu erwerben, kurzerhand den Hauptsitz der Galerie Schwind nach Leipzig verlegte. Damit platzierte er den eigenen Handels- und Wirkungsraum im unmittelbaren Entstehungsumfeld der Kunst, die er vertritt.
Heute beherbergt das geschichtsträchtige Künstlerhaus in der Springerstraße 5 die Ausstellungsräume der Galerie im Erdgeschoss, die Sammlung Fritz P. Mayer – Leipziger Schule in der ersten Etage und im Dachgeschoss die Tübke-Stiftung. Die Räumlichkeiten in Frankfurt am Main wurden erweitert und bleiben als Dependance bestehen.
Neben der Betreuung der künstlerischen Nachlässe von Werner Tübke und Wolfgang Mattheuer werden auch weitere bedeutende Leipziger Künstler wie Arno Rink, Ulrich Hachulla, Michael Triegel, Wolfgang Peuker, Günter Thiele, Gero Künzel und Markus Matthias Krüger durch die Galerie Schwind in Leipzig und Frankfurt am Main vertreten. Überregionale Künstler wie Willi Sitte, Werner Stötzer, Fritz Cremer, Volker Blumkowski und Shinji Himeno ergänzen mit ihren Arbeiten das Programm um den kritischen Realismus.