(openPR) Eröffnung in der Galerie Schwind Frankfurt am Main
Freitag, den 03. September 2010, um 19 Uhr
Der Künstler ist anwesend.
Es erscheint ein Katalog.
Ausstellungsdauer: 03. September – 16. Oktober 2010
Vom 03. September bis zum 16. Oktober 2010 präsentiert die Galerie Schwind in Frankfurt am Main Gemälde des Künstlers Markus Matthias Krüger aus den Jahren 2006 bis 2010. Markus Matthias Krüger studierte seit 2005 Malerei an der Leipziger Hochschule für Grafik und Buchkunst in der Fachklasse von Prof. Annette Schröter und beendete im Juli 2010 sein Studium mit dem Diplom.
Gezeigt werden fast 30 Stadt- und Naturlandschaften, in denen der Künstler wesentlichen künstlerischen Themen wie Schönheit, Vergänglichkeit, Einsamkeit und Bedrohung nachgeht.
Der Ausstellungstitel „Nirgendwo“ bezieht sich auf die Vorgehensweise Krügers, verschiedene in der Natur vorgefundene Bildelemente und Szenerien neu miteinander zu komponieren. Die dadurch entstandenen real-imaginären Landschaften dienen dem Künstler zur Manifestation seiner Bildaussage, die doch stets über die eines bloßen Landschaftsporträts hinaus weist.
Schneebedeckte Wälder, schwach beleuchtete Parkplätze, triste Neubausiedlungen und verlassene Alleen offenbaren sich in spannungsreichen, äußerst durchdachten Kompositionen. Die Arbeiten changieren nicht selten zwischen Schönheit und Bedrohlichkeit, unberührter Idylle und rätselhafter Dramatik. Bildtitel wie Kleines Drama im Wald, Das große Schweigen, Winterdrama oder Pappelallee im Sturm wecken die Neugier und Assoziationskraft der Betrachter.
Inspiration findet Krüger in allem, was ihm begegnet. Doch nicht nur Natureindrücke, sondern auch Mythologien, Visionen und nicht zuletzt die eigene Fantasie bilden den Fundus, aus dem der Künstler schöpft. Dennoch bewahren die Werke stets den Bezug zur Realität und eine innere Logik. Insbesondere die Landschaften, denen ein narrativer Moment eigen ist, erinnern an die gedankentiefen Naturkompositionen romantischer Maler, wie Caspar David Friedrich. Wahlverwandtschaft besteht desgleichen zu Wolfgang Mattheuer, mit dem ihn nicht nur die Adaption einzelner Bildmotive verbindet, sondern auch die wachsame Reflektion der eigenen Umgebung.
Begleitend und ergänzend zur Ausstellung erscheint ein Katalog.













