(openPR) "Stromzeit - Erinnerungen an das Kinderheim Schloss Beuggen" - so lautet der Titel der am 1. August 2011 neu erschienenen Autobiografie von
Andreas Völker.
Es handelt sich um einen Tatsachenbericht um das aktuelle
Thema "Heimerziehung/Missbrauch in kirchlichen Kinderheimen
in den 1960er Jahren".
Dieser tragische Erlebnisbericht gibt einen bedrückenden, aber auch beeindruckenden Einblick in die Seele eines Kindes an der Schwelle zum Jugendlichen in einer solchen Einrichtung und ist ein wichtiger Beitrag zur aktuellen Debatte.
Während in jenen Jahren Jugendliche, Hippies und Studenten mit der Kriegsgeneration brechen und nach einem neuen, von gesellschafltichen Tabus und Zwängen befreiten Leben suchen, werden die Kinder im evangelischen Kinderheim "Schloss Beuggen" in Rheinfelden bei Lörrach von ihren religiös-fanatischen Erziehern von diesen Entwicklungen abgeschnitten. Mit brutaler Strenge, körperlicher und psychischer Gewalt sollen sie zu "gläubigen, anständigen" Menschen "erzogen" werden...
Andreas Völker war von August 1967 bis Oktober 1970 in jenem Heim untergebracht und schildert in diesem autobiografischen Bericht seine erschütternden Erfahrungen. Ein offenherziges, berührendes Zeugnis über die damalige Situation in einem deutschen Kinderheim.
ISBN-13: 978-3-942066-03-7
Preis: [D] 12,90 € inkl. MwSt.






















