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Empty-Desk-Strategie auf Basis der Resilienzforschung, Teil III

(openPR) „Was mich nicht umbringt, macht mich stark“
Die Empty-Desk-Strategie bezieht sich auf Führungskräfte ab 50, die z.B. durch Umorganisation oder der Schließung des Unternehmens plötzlich keine Aufgabe mehr haben.
Besonders männliche Führungskräfte wollen sich bestätigt sehen, dass sie „der Bessere“ sind. Wer seinen Selbstwert daraus zieht, wird durch den Verlust seines Arbeitsplatzes sehr verunsichert und kann emotional „abstürzen“.


Diese Menschen werden auf ihr Innerstes zurückgeworfen und beschäftigen sich vor allem mit den Fragen: Wer bin ich? Was kann ich? Was bin ich wert?
Hier gilt es seine Fähigkeit der Resilienz aufzubauen.
Resilienz ist der Wille zu überleben!
Es gibt die angeborene Resilienz, die in der Kindheit erworbene (in den ersten zehn Lebensjahren) und die seelische Widerstandskraft, die zu jeder Zeit, in jedem Lebensalter erworben werden kann.
Resilienz ist die Widerstandskraft, die Menschen Krisen meistern und Schweres bewältigen lässt. Der amerikanische Familientherapeut H. N. Wright2 vergleicht einen resilienten Menschen mit einem Boxer, der im Ring ausgezählt wird, aufsteht und danach eine völlig neue Taktik wählt, d.h. für mich ist er flexibel und lernt aus den eigenen Fehlern.
Die Empty-Desk-Strategie basiert auf der Resilienzforschung und konzentriert sich auf den Aufbau des Selbstwertgefühls.
Resiliente Menschen verlassen sich auf ihr Selbstwertgefühl. Sie akzeptieren sich mit ihren Stärken, wie auch mit ihren Schwächen. Sie wissen genau: „Das bin ich und das bin ich wert“.
Was sind das für Menschen, die durch Krisen gestärkt werden?
Resiliente fühlen sich akzeptierter als andere, wissen, wie man soziale Konflikte löst und Unterstützung mobilisiert oder einfordert. Sie trainieren bei jeder Gelegenheit ihre inneren Stärken. Das Training sind schwierige Situationen bewusst anzugehen. Sie haben die Sicherheit in sich, die sie handlungsfähig erhält. Ihr Selbstwertgefühl ist hoch. Sie sehen Krisen als Chance.
Resiliente Menschen gehen mit Schicksalsschlägen und Niederlagen folgendermaßen um.
Die heutige Forschung sagt:
-Akzeptanz der Krise, Reflektion der Situation, sich Zeit nehmen und die damit verbundenen Gefühle ausleben.
-Suche nach Lösungen. Nicht klagen, sondern darüber nachdenken, welche Folgen das Geschehene für sie haben könnte.
-Problemlösung nicht allein bewältigen wollen. Resiliente suchen sich adäquate Ansprechpartner, die empathisch und unterstützend sind.
-Sich nicht als Opfer fühlen. Nach einer gewissen Zeit schaffen sie es, positiv über ihre Situation zu denken. Anstatt „ich kann nicht“, wählen sie Worte wie „ich will es versuchen, ich probiere etwas anderes...“.
-Optimistisch bleiben. Optimistisches Denken respektiert die Realität und geht davon aus, dass negative Ereignisse begrenzt sind und auch wieder bessere Zeiten zu erwarten sind. Optimistisch denkende Menschen verallgemeinern nicht.
-Sich nicht selbst die Schuld geben. Selbstanklage, Schuldgefühle und Selbstvorwürfe werden unterlassen. Resiliente schätzen ihren eigenen Anteil an der Krise ein (Reflexion). Sie erkennen auch, was andere oder die Bedingungen, dazu beigetragen haben.
-Zukunftsorientiert planen. Resiliente Menschen halten nichts für selbstverständlich. Ein negatives Ereignis trifft sie daher mental nicht völlig unvorbereitet.
Silka Strauss
Dipl. Betriebswirt und Zertifizierte Mediatorin

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