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Minimal-invasive Diagnostik ergänzt schonende Prostata-Therapie

29.07.201117:14 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Minimal-invasive Diagnostik ergänzt schonende Prostata-Therapie
Die Elastographie als Methode der minimal-invasiven Diagnostik kann oft die Biopsie ersetzen. Foto: M.Boeckh
Die Elastographie als Methode der minimal-invasiven Diagnostik kann oft die Biopsie ersetzen. Foto: M.Boeckh

(openPR) Heidelberger Klinik für Prostata-Therapie verzichtet weitgehend auf die problematischen Biopsien / risikoarme und exakte Diagnose des Prostata-Karzinoms

HEIDELBERG (29.07.2011) - Die Heidelberger Klinik für Prostata-Therapie gilt deutschlandweit als einzige Klinik, die sich ausschließlich auf schonende Prostata-Therapieverfahren spezialisiert hat. Mit neuartigen, noch exakteren Diagnoseformen, bei denen das Risiko der Zell- und Bakterienaussaat in den Körper minimiert wird, gelang den Urologen Dr. Thomas Dill und Dr. Martin Löhr ein weiterer Schritt zur umfassenden und schonenden Prostata-Therapie.



In jeder Minute erhält in Deutschland ein Patient die Diagnose Krebs. In Deutschland gibt es 436.000 Neuerkrankungen und 208.000 Todesfälle pro Jahr. Die häufigste Krebserkrankung beim Mann ist Prostatakrebs (PCa) mit fast 60000 Fällen. Für Männer ab dem 45. Lebensjahr empfehlen Mediziner eine jährliche Vorsorgeuntersuchung mit Tastuntersuchung der Prostata, eine Urinanalyse, eine Sonographie von Blase und Nieren sowie die Bestimmung des PSA-Wertes; PSA steht für ‚prostataspezifisches Antigen’ und ist mittlerweile zum wichtigsten Marker in der Urologie geworden. Ein erhöhter PSA-Wert kann – muss jedoch nicht – ein Hinweis auf einen Prostata-Tumor sein. Sehr häufig wird daher auch bei nur gering erhöhtem PSA-Wert eine Prostata-Biopsie durch den Enddarm veranlasst.
Die Treffsicherheit der Ultraschall-gesteuerten Prostata-Biopsie durch den Enddarm ist jedoch relativ gering und zudem mit deutlichen Risiken verbunden. Häufig sind drei oder mehr Prozeduren, bei denen jeweils bis zu 30 Stanzen aus der Prostata entnommen werden, notwendig, um ein Prostata-Karzinom zu diagnostizieren. Dabei kann es zu bakteriellen Einschwemmungen in die Blutbahn kommen, die auch zu lebensbedrohlicher Blutvergiftung führen kann. Zudem besteht die Gefahr einer Zellaussaat. In der Klinik für Prostata-Therapie werden spezielle nicht-invasive Untersuchungsverfahren angewandt, die eine Prostata-Biopsie in vielen Fällen überflüssig machen. Hierbei können einerseits die negativen Auswirkungen der Biopsie, andererseits falsch negative Befunde vermieden werden.
Mit modernsten Laborverfahren lassen sich nach einer einfachen Blutentnahme Tumoraktivitäten im Blut nachweisen. Aus dem so bestimmten Tumorstatus lassen sich bereits im Vorfeld Aussagen zu Therapie-Möglichkeiten treffen. Darüber hinaus können mit Hilfe einer speziellen Urin-Analyse bestimmte Gensequenzen in Prostata-Zellen erkannt werden, die für eine Krebserkrankung typisch sind. Eine hoch auflösende Magnetresonanztomographie (MRT) der Prostata kann auch kleine Prostatakarzinome exakt lokalisieren, so dass eine punktgenaue Therapie, bei der gesundes Prostatagewebe geschont werden kann, möglich ist. Bestens bewährt hat sich an der Heidelberger Klinik für Prostata-Therapie auch die Ultraschall-Elastographie, ein hochmodernes Diagnoseverfahren für Prostata-Krebs. Ist die Diagnose Prostata-Krebs getroffen, kann dieser mit der Methode des hochintensiven Ultraschalls (HIFU) schonend und ohne operativen Eingriff mit hohen Heilungschancen behandelt werden.
Die Klinik für Prostata-Therapie, vor fast zwanzig Jahren von dem Urologen Dr. Joachim-Ernst Deuster gegründet, ist inzwischen an die beiden Urologen Dr. Thomas Dill und Dr. Martin Löhr übergegangen

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