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100km von Machu Picchu: Unkontaktierte Völker bedroht

20.07.201111:54 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: 100km von Machu Picchu: Unkontaktierte Völker bedroht
Machu Picchu © Martin St-Amant - Wikipedia - CC-BY-SA-3.0
Machu Picchu © Martin St-Amant - Wikipedia - CC-BY-SA-3.0

(openPR) Am 24. Juli jährt sich zum 100. Mal die "Entdeckung" von Machu Picchu, der Inka-Ruinenstadt in den peruanischen Anden, durch den US-amerikanischen Forscher und Wissenschaftler Hiram Bingham.

Doch während Peru das Vermächtnis der indigenen Inka feiert, plant die Regierung gleichzeitig das Kugapakori-Nahua-Nanti Schutzreservat für Öl- und Gasunternehmen zu öffnen, in dem unkontaktierte indigene Völker leben. Solch eine Genehmigung stellt für das Überleben der Indianer ein großes Risiko dar.

Stephen Corry, Direktor von Survival International erklärte heute: "Es liegen nur rund 100km zwischen Machu Picchu und dem Kugapakori-Nahua-Nanti Reservat, wo bekannterweise unkontaktierte Völker leben. Und dennoch besteht ein unglaublicher Unterschied in der Einstellung der Regierung gegenüber diesen Gebieten."

"Es besteht hier offensichtlich eine Doppelmoral. Wenn es der Regierung nützt, wird die indigene Bevölkerung gefeiert. Wenn die Regierung aber eine Möglichkeit sieht, aus dem Land indigener Völker Profit zu schlagen, werden Pläne geschmiedet, die sie ausrotten könnten."

"Wenn Perus neue Regierung wirklich Respekt für indigene Völker zeigen will, wird sie internationalen Unternehmen untersagen, in Gebieten zu arbeiten, in denen sie das Leben von Indigenen bedrohen. Aufwendige Feierlichkeiten mit Lichtshows und historischen Prozessionen mögen der indigenen Vergangenheit Perus gedenken, aber die einzige Möglichkeit die Zukunft der Völker zu gewährleisten, ist ihr angestammtes Land zu schützen."


ENDE

Hinweis an die Redaktion
- Es wird angenommen, dass Machu Picchu im 15. Jahrhundert unter dem damaligen Oberhaupt der Inka, Pachacutec, gebaut wurde. Die Stadt wurde 1983 zum UNESCO Weltkulturerbe erklärt.
- Machu Picchu ist die wichtigste Touristenattraktion Perus und macht in dem Sektor rund 70% der Einnahmen aus. 2010 wurden ca. 800.000 Besucher gezählt.
- Peruanisches und internationales Recht schreiben vor, dass indigene Völker zu Projekten, die auf ihrem Land durchgeführt werden, konsultiert werden müssen. Im Fall der unkontaktierten Völker ist diese Konsultation jedoch unmöglich. Survival fordert, jegliche Öl- und Gaserkundungen auf dem Land unkontaktierter Völker umgehend zu stoppen.

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