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Westfalen AG: Stabile Ertragslage im Aufschwung

(openPR) Der kräftige Aufschwung in Deutschland schlägt sich auch merklich in der Bilanz der Westfalen AG (Münster) nieder. Der Geschäftsbereich Technische Gase – der 2009 konjunkturbedingt zum Teil starke Absatzrückgänge hinnehmen musste – fand Anschluss an die erfolgreichen früheren Jahre. Zusammen mit besseren Ergebnissen in den übrigen operativen Bereichen konnten die schwächeren Zahlen im Geschäftsbereich Westfalengas ausgeglichen und das befriedigende Vorjahresniveau wieder erreicht werden. „Insgesamt betrachten wir die Entwicklung als sehr befriedigend“, betonte der Vorstandsvorsitzende der Westfalen AG, Wolfgang Fritsch-Albert, bei der Bilanzpressekonferenz in Münster.



Absatz- und preisbedingt stieg der Umsatz im Konzern um 263,5 Millionen Euro (+18,8 Prozent) auf 1.667,6 Millionen Euro sowie auf 1.623,7 Millionen Euro (+259,6 Millionen Euro/19,0 Prozent) in der AG. Zugleich konnte auch der Jahresüberschuss erneut gesteigert werden: Er lag im Konzern mit 20,2 Millionen Euro um 1,2 Millionen Euro über 2009. Noch besser sind die Zahlen in der AG, bei der der Jahresüberschuss mit 21,8 Millionen Euro (+4,2 Millionen Euro) über dem Konzernniveau lag. Analog entwickelten sich die Ergebnisse der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Im Konzern beträgt das Ergebnis 32,5 Millionen Euro, also um 4,6 Millionen Euro mehr als 2009; in der AG sind es 36,7 Millionen Euro (+11,0 Millionen Euro).
Das Investitionsvolumen belief sich im Konzern auf 64,3 Millionen Euro, 4,6 Millionen Euro weniger als im Vorjahr. In der AG wurden 62,3 Millionen Euro (–8,5 Millionen Euro) investiert. In Summe hatte der Geschäftsbereich Technische Gase mit 49,0 Millionen Euro (+1,4 Millionen Euro) erneut den höchsten Anteil daran. Neben der Luftzerlegungsanlage im französischen Le Creusot war der Bau eines Füllwerkes in Eiken/Schweiz einer der größten Einzelposten. Ferner wurde in den Ausbau des Auslandsgeschäfts insgesamt und die Stärkung des Inlandsgeschäfts investiert.

Auf den Geschäftsbereich Tankstellen entfielen 11,1 Millionen Euro und damit 4,5 Millionen weniger als im Jahr zuvor. Damit wurden unter anderem der Kauf beziehungsweise Neu- und Umbauten von fünf Tankstellen finanziert. Der Geschäftsbereich Westfalengas konnte 4,0 Millionen Euro (–1,6 Millionen Euro) investieren. Um 2,3 Millionen Euro auf jetzt 58,8 Millionen Euro stieg der schon zuvor sehr hohe Cashflow.

Durch das schnelle Wiederanspringen der Konjunktur in der Stahlindustrie, in der Metallbe- und -verarbeitung sowie bei Automobilzulieferern konnte im Geschäftsbereich Technische Gase das Niveau des Vorkrisenjahres 2008 nahezu wieder erreicht werden. „Die Konjunkturerholung hat uns geholfen, unsere Planungen zu übertreffen“, erklärte Finanzvorstand Dr. Carsten Wilken, der zugleich beklagte, dass die Kosten für Strom und Transport erneut gestiegen sind. „Bei den Spezialgasen für Medizin, Pharmazie, Analytik und Lebensmittel verzeichnen wir beständiges Wachstum“, führte Fritsch-Albert an. Helium – das unter anderem beim Schutzgasschweißen Verwendung findet – wird inzwischen wieder so stark nachgefragt, dass das Sondergasezentrum im Werk Hörstel ausgebaut und die Helium-Abfüllung erweitert werden muss.

Rekordpreise bei der Beschaffung trübten die Bilanz im Bereich Westfalengas. Zudem ließ der harte Wettbewerb auch im erneut strengen Winter die Margen schmelzen. „Der Margenrückgang konnte selbst durch den erheblichen Absatzzuwachs nicht kompensiert werden“, erläuterte Fritsch-Albert. Dabei resultierte das Absatzplus aus Steigerungen in allen Marktsegmenten. Bei Autogas wuchs der Markt auch 2010 weiter. Westfalen-Autogas wurde Ende 2010 an 900 Tankstellen unterschiedlichster Marken und Gesellschaften angeboten – darunter an 99 Westfalen-Tankstellen.

Um fünf Prozent konnte der Geschäftsbereich Tankstellen der Westfalen AG seine Kraftstoffabsätze an den insgesamt 260 Stationen steigern. Noch höher lagen die Zuwächse bei Dieselkraftstoff. Eine Ursache hierfür sind die verstärkt eingerichteten separaten Betankungsspuren für LKW, die bei Truckern auf hohe Akzeptanz stoßen. Der extreme Wettbewerb zeigte sich deutlich an den Preismasten. 237-mal mussten die Kraftstoffpreise netzweit angehoben wer-den. Das waren 43 Anhebungen mehr als 2009. Nach jeder Anhebung gingen die Preise in Folge des Wettbewerbs schrittweise wieder zurück. „Über alle Kraftstoffe verzeichneten wir rückläufige und nicht gänzlich zufriedenstellende Margen“, resümierte Fritsch-Albert. Im Shop-Geschäft habe man gegen die Marktentwicklung einen spürbaren Umsatzzuwachs erzielt. Die 136 Kaffeebars erreichten sogar ein Umsatzplus von 25 Prozent und auch die 160 Bistros generierten nennenswerte Zuwächse.

Der Blick auf das laufende Geschäftsjahr gestaltet sich schwierig, da sowohl die Eskalation im arabischen Raum als auch die Schuldenkrise für Unsicherheiten sorgen. Die teilweise widersprüchlichen Verbraucherinformationen bei der politisch gewollten Einführung des Superkraftstoffes E10 haben bei Ottokraftstoffen für einen zeitweiligen Margenrückgang gesorgt. Im Geschäftsbereich Tankstellen sind die Ergebnisplanungen deshalb „vorsichtig“; Absatz und Umsatz werden dagegen auf Vorjahresniveau erwartet.

Insgesamt erwartet der Vorstand für die Westfalen AG 2011 ein operatives Ergebnis etwa auf Höhe des Vorjahres. Während für den Geschäftsbereich Westfalengas witterungsbedingt ein Rückgang von Absatz und Ergebnis prognostiziert wird, geht der Vorstand für den Geschäftsbereich Technische Gase von weiteren Verbesserungen aus.

2011 wird die Westfalen AG Investitionen für Erweiterungen, Rationalisierung und Restrukturierung vornehmen, die aus dem Cashflow finanziert werden.




Bildunterschrift (Foto: Westfalen AG):
Wolfgang Fritsch-Albert, Vorstandsvorsitzender der Westfalen AG.

Diese Pressemitteilung kann als Word-Dokument, das Foto als jpg-Datei unter www.westfalen-ag.de, Rubrik „Presse“, heruntergeladen werden.

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