(openPR) Rosenheim, 12. April 2006 - Die Zahl der insolventen Unternehmen sank in den zwei zurückliegenden Jahren stark. 2004 stellten 85 Betriebe einen Antrag auf Insolvenzeröffnung und im abgelaufenen Jahr sogar nur noch 63 Betriebe. Dieser deutliche Rückgang bei den insolventen Unternehmen ist das Abbild der konjunkturellen Entwicklung und zeigt, wie die erhöhte Nachfrage nach Stahl die Umsatz- und Ertragslage positiv beeinflusst.
Das Zahlungsverhalten der Metallerzeugenden und -bearbeitenden Betriebe hat sich verbessert: Immer weniger Rechnungen werden mit Verzug beglichen. In der zweiten Jahreshälfte 2005 wies der D&B Index der vereinbarungsgemäßen Zahlungen eine deutliche Verbesserung auf. Der Anteil der pünktlichen Zahlungen stieg um 1,18% gegenüber dem 1. Halbjahr. Bestätigung fand der D&B Zahlungsindex bei den Unternehmensinsolvenzen, die im 3. Quartal 2005 zurückgingen.
D&B und DLM erwarten 2006 eine stabile Entwicklung bei den Insolvenzen. Die Zahl der insolventen Unternehmen dürfte im laufenden Jahr in der Metallerzeugung und -bearbeitung stabil bleiben beziehungsweise gar leicht sinken. So geben die günstigen Konjunkturaussichten die Richtung vor und zeigen beim mittelbaren Indikator des Zahlungsverhaltens einen positiven Trend für das 1. Halbjahr 2006. Im Gegensatz dazu dürften die Insolvenzforderungen weiter hoch ausfallen. Die Gründe hierfür sind in der ungünstigen Ertragslage der Betriebe in der nachgelagerten Zwischenindustrie der Herstellung von Metallerzeugnissen zu finden.
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