(openPR) Rosenheim, 11. April 2006 - Die Zahl der insolventen Unternehmen ging im Jahresvergleich 2004 und 2005 deutlich zurück. 2004 mussten noch 498 Betriebe Insolvenz beantragen, 2005 ging die Zahl der Unternehmensinsolvenzen im Maschinenbau auf 386 zurück. Dies entspricht einem Rückgang von 22,5%. Die in den zurückliegenden zwei Jahren gestiegene Nachfrage - vor allem aus dem Ausland - brachte eine hohe Auslastung der Produktionskapazitäten mit sich und legte damit die Basis für die rückläufigen Insolvenzzahlen. Doch auch die gestiegenen Erzeugerpreise als Abbild der Stahlpreis- und Energiepreisentwicklung zeigten ihre Wirkung. Durch die zeitliche Verzögerung zwischen Auftragsabschluss und Lieferung einerseits und die höheren Produktionskosten andererseits, sind die Margen gesunken. Dies verhinderte einen weiteren Rückgang der Insolvenzen.
Das Zahlungsverhalten bestätigt den Rückgang bei den Insolvenzen nur in Teilen und weist damit auch auf die aktuellen Probleme hin. Denn die pünktlichen Zahlungen sind im Laufe des Jahres 2005 leicht zurückgegangen, was in der angespannten Liquiditätslage und den gesunkenen Margen begründet ist.
D&B und DLM erwarten 2006 eine stabile Entwicklung bei den Insolvenzen. Die Zahl der insolventen Unternehmen dürfte im laufenden Jahr im Maschinenbau stabil bleiben beziehungsweise sogar leicht sinken. Die günstigen Konjunkturaussichten geben die Richtung vor und zeigen beim mittelbaren Indikator des Zahlungsverhaltens einen unveränderten Trend für das 1. Halbjahr 2006.
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