(openPR) Zukunft des Traditionsunternehmens Leipold in Zirndorf gesichert – Dr. Harald Schwartz: In der Insolvenz Arbeitsplätze aufgebaut
Was chinesisches Porzellan, Tafelgeschirr an europäischen Königshäusern und Ceran-Kochfelder gemeinsam haben? Sie tragen auch künftig wunderschöne Verzierungen aus Zirndorf. „Wir haben einen Investor gefunden, der das Unternehmen Leipold International übernimmt und fortführt“, so Dr. jur. Harald Schwartz. Was bislang noch in der Schwebe stand ist nun perfekt: Das Zirndorfer Traditionsunternehmen für hochwertige Porzellandekore und Spezialdrucke wird durch eine übertragende Sanierung gerettet.
Eine Gruppe privater Investoren erwarb alle wesentlichen Vermögensgegenstände aus der Insolvenzmasse der Leipold International GmbH & Co. KG. Damit wird der Betrieb in Zirndorf fortgeführt. Alle derzeit rund 55 beschäftigten Mitarbeiter werden übernommen. Auch der bei den Kunden gut eingeführte Name „Leipold“ bleibt erhalten.
Das Amtsgericht Fürth setzte Dr. Harald Schwartz als Insolvenzverwalter ein, nachdem die Keramikdruckerei im September 2010 Insolvenzantrag stellen musste. Schwartz führte das Unternehmen weiter. Der Geschäftsbetrieb konnte innerhalb kurzer Zeit stabilisiert werden – bereits in der Insolvenz wurden 14 Personen neu eingestellt. Die Kunden fassten wieder Vertrauen in das Traditionsunternehmen, die Auftragslage entwickelte sich gut. „Die Leipold-Mitarbeiter waren trotz der vorübergehend schwierigen Lage bestens motiviert“, so Schwartz, Inhaber der Nürnberger Kanzlei Schwartz Insolvenzverwalter. Auch mit dem Betriebsrat herrschte Einvernehmen. Laut Schwartz setzt der neue Eigentümer auf eine langfristige Entwicklung des Unternehmens: „Alles Privatleute, die etwas aufbauen wollen; keine Finanzinvestoren“, betont Schwartz.
Für einen der neuen Anteilseiger und amtierenden Geschäftsführer, Toralf Sparbrodt, stehen die wichtigsten Aufgaben in den kommenden Wochen schon fest. Im Vordergrund steht natürlich der Kunde. Die seit Jahren stabilen Kundenbeziehungen sollen weiter gefestigt und ausgebaut werden. „In Zukunft werden wir viel enger und häufiger als bisher mit unseren Kunden kommunizieren. Wir wollen für unsere Kunden ein leistungsstarker Partner sein und unsere Geschäfte ausbauen. Dafür sind wir bereit langfristig in Mitarbeiter und neue Technologien zu investieren. “ Besonders stolz ist Sparbrodt auf die kompetente und routinierte Belegschaft bei Leipold. „Auf der Grundlage der Erfahrungen und der Einsatzbereitschaft unserer Mitarbeiter werden wir das Unternehmen weiter stabilisieren und im engen Marktsegment der Dekore und Spezialdrucke als leistungsstarken Anbieter etablieren“. Auch die Erschließung neuer Marktsegmente schließt Sparbrodt nicht aus.
Markus Kurz
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Über das Unternehmen
Hintergrundinfo: Schwartz Insolvenzverwalter und Schwartz Rechtsanwälte - Restrukturierung, Sanierung und Insolvenz
Schwartz Insolvenzverwalter (www.schwartz.in) gehört gemäß der aktuellen INDat-Liste zu den führenden, auf das Insolvenzrecht spezialisierten Kanzleien in Bayern. Die Kanzlei um Gründer Dr. jur. Harald Schwartz zählt 80 Mitarbeiter, darunter 20 Rechtsanwälte – davon sind wiederum 8 Insolvenzverwalter und weitere 6 Fachanwälte für Insolvenzrecht. Hauptsitz ist Nürnberg, weitere Standorte sind München, Ingolstadt, Memmingen, Landshut, Regensburg, Weiden und Amberg.
Schwartz Insolvenzverwalter übernimmt Verfahren von der Verbraucherinsolvenz bis hin zum Insolvenzverfahren börsennotierter Aktiengesellschaften (BINTEC, SERAM, PPREF u.a.). „Besonderen Wert legen wir darauf, gewachsene Strukturen zu erhalten und damit Arbeitsplätze zu retten“, so Inhaber Dr. jur. Harald Schwartz, selbst Fachanwalt für Steuerrecht und Insolvenzrecht. Die Kanzlei verwaltet erfolgreich Unternehmen als Regelverfahren, in Eigenverwaltung und mit Insolvenzplänen - darunter Unternehmen mit Standorten in USA, Kanada, Asien (China, Hongkong, Japan) sowie in Westeuropa (Frankreich, Italien, Spanien, Großbritannien) und Osteuropa (Tschechien, Ungarn, Polen, Kroatien).
Schwartz bekam 2010 die Insolvenzverwaltung der Unternehmen Heros Holzspielzeuge (250 Mitarbeiter) und Juma Natursteinwerke (150 Mitarbeiter). Heros wurde weitergeführt und nach langen Verhandlungen vom Global Player Simba Dickie („Bobby Car“) übernommen. Das Unternehmen floriert ebenso wieder wie Juma, auch hier konnten die Arbeitsplätze erhalten werden. Schwartz Insolvenzverwalter übernahm zudem die Verwaltung in dem einzigen in Nürnberg angesiedelten QUELLE-Verfahren, dem QUELLE Contact Center, vormals zuständig für Customer Care im Konzern.
Die Kanzlei stellt unter anderem den Vorsitzenden des Fachprüfungsausschusses für Insolvenzrecht. Das heißt, dass jeder Fachanwalt für Insolvenzrecht (die einzige geschützte und durch den Gesetzgeber reglementierte Bezeichnung) in den OLG-Bezirken Nürnberg und Bamberg durch einen Kollegen aus der Kanzlei Schwartz begutachtet wird. Schwartz Insolvenzverwalter engagiert sich in diversen Arbeitsgemeinschaften, Arbeitskreisen, Akademien, Vereinen und Verbänden, die sich mit Sanierungs- und Insolvenzrecht beschäftigen und gibt Seminare zum Sanierungs- und Insolvenzrecht.
Die Kanzlei Schwartz Rechtsanwälte (www.schwartz.eu) deckt daneben auch die Bereiche des Bank- und Kapitalmarktrechts ebenso wie den des Handels- und Gesellschaftsrechts, Arbeitsrechts u.a. mit entsprechenden Fachanwälten ab. Die Kanzlei stellt den Vorsitzenden des Fachprüfungsausschusses für Bank- und Kapitalmarktrecht im OLG-Bezirk München.
Zur Person Dr. jur. Harald Schwartz:
Dr. Schwartz ist 42 Jahre alt, Wirtschaftsjurist (Univ. Bayreuth) sowie Fachanwalt für Steuerrecht und Fachanwalt für Insolvenzrecht. Schwartz promovierte 1998 zum Thema Internationales Privatrecht der Haftung für Vermögensschäden (Rechtsvergleich: Deutschland, Österreich, Schweiz, England und Frankreich). Dr. jur. Harald Schwartz ist seit zwölf Jahren in den Bereichen Insolvenzrecht und Sanierung tätig. Nach einem Auslandsaufenthalt in den USA folgte eine Tätigkeit bei der KPMG und 1999 der Eintritt in die Kanzlei Neuhof Rechtsanwälte, (Nürnberg/München) und schließlich die Gründung der SCHWARTZ INSOLVENZVERWALTER. Dr. Schwartz wurde zwischenzeitlich in mehr als 750 Verfahren bis hin zum international aufgestellten Konzern als Verwalter bestellt. Schwartz ist zudem Vertreter im sechsköpfigen Fachprüfungsausschuss für Bank- und Kapitalmarktrecht in den OLG-Bezirken Nürnberg und Bamberg.