(openPR) In Istanbul fand vom 5. bis 11. Juli die Weltmeisterschaft der Roboter, der RoboCup, statt. Über 2800 Teilnehmer aus aller Welt kämpften um die begehrten Weltmeistertitel. Auch deutsche Teams waren mit von der Partie, unter anderem auch der deutsche Meister „Tactic“ und das Team „Quattros“ vom Johannes-Kepler-Gymnasium in Weil der Stadt, in der Nähe von Stuttgart. In der Königsdisziplin des RoboCup Juniors, Soccer Version B, zeigten die Schüler gute Leistungen in der Vorrunde und konnten sich somit für das Viertelfinale qualifizieren. Die „Quattros“ konnten sich durchsetzen, „Tactic“ wurde jedoch aufgrund des komplizierten Spielmodus gestoppt - es werden immer drei Mannschaften zusammen gewertet, nur aus eigener Kraft kann also nicht gewonnen werden. Schlussendlich erreichten die „Quattros“ mit ihren hochtechnisierten Robotern einen sehr guten dritten Platz.
Das Ziel des RoboCup Juniors ist es, Jugendliche an die Forschungsarbeit auf den Gebieten Maschinenbau, Elektrotechnik und Informatik heranzuführen. Die besten Teams befinden sich dabei bereits auf Ingenieurniveau, sie entwerfen zum Beispiel eigene Leiterplatten, stellen CAD-Zeichnungen her und programmieren Bildverarbeitung mit Kameras. Dabei ist es unabdingbar mit der Industrie zu kooperieren, da die nötige Technik sehr aufwendig und teuer ist. Zudem steht der Ideenaustausch der Teams untereinander im Vordergrund des Wettbewerbs. Länder- und Sprachgrenzen spielen dabei keine Rolle, so kommunizieren etwa Iranerinnen mit Australiern und die Teilnehmer knüpfen teilweise Kontakte, die über Technik hinaus gehen. Es gibt allerdings leider auch einige Teams, die das aus den Augen verloren haben, um jeden Preis gewinnen wollen und nicht vor unfairen Mitteln zurückschrecken.
Wer noch genaueres über den RoboCup oder die Weil der Städter Teams erfahren möchte, kann sich unter www.robocup2011.org und www.tactic-robotic.bplaced.net informieren.













