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Den Nachbarmarkt im Visier: Niederrhein schaut nach Polen

(openPR) Zum 1. Juli übernimmt Polen, das Gastgeberland der Fußball-Europameisterschaft 2012, erstmalig die EU-Ratspräsidentschaft. Deutschland feiert in diesem Jahr das 20jährige Bestehen seines Freundschaftsvertrages mit dem osteuropäischen Nachbarn. Die wirtschaftlichen Beziehungen von NRW zum boomenden Markt an der Weichsel sind so gut wie nie. Viele Unternehmen vom Niederrhein sind bereits in Polen aktiv. Umgekehrt stellen polnische Unternehmer eine der stärksten Gruppen ausländischer Gewerbetreibender am Niederrhein. Gute Gründe, den Wirtschaftspartner Polen einmal aus der Nähe zu betrachten.



Daher organisiert die IHK Mittlerer Niederrhein zusammen mit dem Rhein-Kreis Neuss und der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Mönchengladbach vom 20. bis 25. September 2011 eine Unternehmerreise nach Posen, Warschau und Kattowitz. Ein Unternehmerforum in der IHK hat jetzt im Vorfeld dieser Reise die unternehmerischen Chancen und Herausforderungen in Polen thematisiert.

In einem Pressegespräch erläuterte IHK-Vizepräsident Harald Sasserath die Ziele der von ihm geleiteten Unternehmerreise: „Trotz EU-Mitgliedschaft und Nähe zum Niederrhein ist ein Markteintritt in Polen, vor allem wegen der Sprachbarriere, nicht ganz „ohne“. Unsere Reise soll durch ihren organisierten Rahmen und die Einbindung zahlreicher Landes-Insider diesen Schritt vereinfachen.“

Die Rahmenbedingungen für ein Engagement in Polen sind dabei ausgezeichnet. „Nicht nur die Wirtschaftsbeziehungen zwischen Polen und NRW sind so eng wie nie zuvor. Der seit 20 Jahren bestehende und gelebte Freundschaftsvertrag zwischen NRW und Polen zeigt, dass der gegenseitige Austausch auch auf kultureller, gesellschaftlicher und wissenschaftlicher Ebene hervorragend funktioniert.", ermuntert die polnische Generalkonsulin Jolanta Roza Kozlowska zum Ausbau der Beziehungen. Insbesondere der exportstarke Niederrhein kann laut Konsulin Malgorzata Wejtko, Abteilungsleiterin für Handel und Investitionen im polnischen Generalkonsulat, von der guten Tradition profitieren: „Deutschland ist der Haupthandelspartner Polens. Nordrhein-Westfalen mit seinen international ausgerichteten Regionen wie dem Niederrhein kommt dabei als wichtigster Handelspartner und Investor in Polen unter den deutschen Bundesländern eine hervorgehobene Bedeutung zu."

Auch Jürgen Steinmetz ist vom Potenzial Polens überzeugt. „Der sich stark entwickelnde EU-Nachbarmarkt Polen ist gerade für einen Standort wie den Rhein-Kreis Neuss, der über eine Exportquote von über 55 Prozent aufweist, sehr wichtig. Daher kümmern wir uns bereits seit den 1990er Jahren über unsere Partnerschaft mit dem polnischen Kreis Mikolow um den Auf- und Ausbau unserer Beziehungen in den Bereichen Wirtschaft, Kultur, Sport und Jugend“, so der Allgemeine Vertreter des Landrats des Rhein-Kreises Neuss.

Für viele deutsche Unternehmen, darunter auch einige Firmen vom Niederrhein, ist Polen bereits heute einer der besten Investitionsstandorte: „Polen ist das Top-Ziel für deutsche Investoren in Mittelosteuropa“, verweist der im Land engagierte Unternehmer Sasserath auf eine aktuelle Umfrage der Deutsch-Polnischen IHK unter deutschen Firmen. Diese Einschätzung teilt auch Detlev G. Moritz, Geschäftsführer des in Polen produzierenden Krefelder Automobilzulieferers GEMO G. Moritz: „Neben der Größe des Marktes und der ordentlichen Kaufkraft machen vor allem die Kenntnisse industrieller Arbeitsprozesse das Land zu einem attraktiven Ziel.“

Das Interesse an Polen ist aber keine Einbahnstraße. Roland Meißner, IHK-Geschäftsführer International: „Laut einer aktuellen IHK-Studie gehören polnische Firmen bei den Einzelunternehmen und Kleingewerbetreibenden zur zweitgrößten Gruppe ausländischer Unternehmen am Niederrhein. Diese Weltoffenheit und Standortqualität pflegen wir hier ganz bewusst“. Das kann Rafael Lendzion, Teamleiter bei der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Mönchengladbach (WFMG), nur bestätigen: “Die Anfragen polnischer Unternehmen, die Interesse an Kooperationen und Investitionen in Mönchengladbach und am Niederrhein zeigen, haben deutlich zugenommen. Die WFMG betreut dieses Vorhaben gemeinsam mit NRW.Invest intensiv und bietet ihren Service sogar in polnischer Sprache an. Diese Netzwerke und Kontakte nutzen wir umgekehrt auch für unsere Unternehmen auf dem Weg nach Polen.“

Mehr Informationen zur Unternehmerreise nach Polen bietet die IHK im Internet unter www.ihk-unternehmerreise.de.

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