(openPR) Am 26. Mai 2011 trafen sich in den Räumlichkeiten der AIA AG im Medienhafen Düsseldorfs Vertreter verschiedener bundesdeutscher Architekten- und Ingenieurkammern, um sich im Rahmen des jährlich stattfindenden Colloquiums für angewandte Versicherungsfragen mit der Frage nach dem „Berufsbild der Architekten und Ingenieure“ zu befassen.
Das Thema wurde umfassend und facettenreich aus Sicht der Kammern, der Architekten und Ingenieure und schließlich aus Sicht der Versicherungen beleuchtet.
Als berufsständische Referenten konnten Herr Dr. Schramm, Vizepräsident der Architektenkammer Nordrhein-Westfalen, und Herr Dr. Brauer, Vizepräsident der Ingenieurkammer-Bau Nordrhein-Westfalen, gewonnen werden.
Herr Dr. Schramm zeichnete das Berufsbild des Architekten als Generalisten und zitierte den bekannten Architekten Meinhard von Gerkan mit den Worten „Der Architekt ist der Spezialist für das Ganze“.
Herr Dr. Brauer hob die für das Berufsbild des Ingenieurs wichtigen Eigenschaften der Eigenverantwortlichkeit und Unabhängigkeit hervor.
Eine besondere Herausforderung sehen beide in der Ersetzung des Diplom-Ingenieurs durch Bachelor und Master: Neben des Verlusts eines deutschen „Exportschlagers“ wird auch die Architekten- und Ingenieurlandschaft in Deutschland ausdifferenzierter und schwerer zu erfassen.
Von Seiten der AIA AG referierte zunächst Rechtsanwalt Richard Schwirtz zum „Umfang der Auskunftspflicht einer Kammer im Rahmen der Pflichtversicherung“ und schließlich der Leiter der Rechtsabteilung, Herr Bernhard Bartmann, zu dem Thema „Das versicherte Berufsbild“.
In der sich anschließenden Diskussion wurden die vertretenen Positionen eingehend diskutiert und schließlich waren sich die Kolloquiums-Teilnehmer in dem Punkte einig, dass sie bei dem Versuch, das Berufsbild zu erfassen, gemeinsam vor einer Herausforderung stehen.
Wir freuen uns jetzt schon auf das Colloquium im nächsten Jahr!











