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Ehec: Transparenz ist das Gebot der Stunde

Bild: Ehec: Transparenz ist das Gebot der Stunde
Betroffener Bauer Fons Verbeek
Betroffener Bauer Fons Verbeek

(openPR) Fons Verbeek (46), betreibt einen Biohof in der Nähe von Limburg in den Niederlanden, quasi in Rufweite zur deutschen Grenze.
Als einer von vielen niederländischen Gewächshauserzeugern war er massiv betroffen von der Ehec Krise. 150 Millionen Euro haben bisher niederländische Gartenbaubetriebe durch Ehec verloren, schätzt der Erzeugerverband „Productschap Tiunbouw“. Und obwohl die Nachfrage aus Deutschland jetzt wieder anzieht, werden immer noch Tomaten, Gurken und andere Frischeprodukte in großem Stil vernichtet. Zugleich wird der Ruf nach mehr Transparenz in der Produktions- und Verteilungskette von Warenströmen lauter. Bauer Verbeek verkauft seine Produkte unter dem Nature & More Transparenzsiegel, ihm ist es von jeher ein Anliegen, die Abläufe in seinem Betrieb nachhaltig offenzulegen.



Und er geht noch weiter: Kurzerhand packt er seine Ware in den Lieferwagen, fährt über die Grenze, verteilt sein Bio-Gemüse auf Wochenmärkten und vor Bioläden. „Ich verkaufe dadurch keine einzige Tomate mehr,“ so der quirlige Biogärtner, „aber ich höre viel und kann die Stimmung meiner deutschen Kunden jetzt viel besser einschätzen.“ In Mönchengladbach platziert er sich in einer Einkaufszone, in Krefeld steht er auf dem Wochenmarkt, in Kempen vor einem Biosupermarkt. Gurken, Tomaten und Paprika verteilt er gratis, tütenweise, das regt die Leute dazu an, sich zu öffnen und über Ängste und Sorgen zu reden. „Es gab wirklich sehr nette Begegnungen. Ehec, damit wird er überall konfrontiert. Ob er Gülle von Rindern auf seine Pflanzen ausbringe, wird er gefragt, wie er sicher sein könne, dass seine Ware definitiv frei von dem gefährlichen Darmkeim sei und vieles mehr.

„Zum Glück merkte ich in der vergangenen Woche, dass das Thema Ehec sich insoweit beruhigte, als das Problem in Norddeutschland und dann auf das Produkt Sprossen eingegrenzt wurde. Trotzdem verhielten sich viele Verbraucher noch zurückhaltend den Gurken gegenüber, weil diese ja vermeintlich der Auslöser der Krise gewesen waren.“ Und so erklärt Fons Verbeek immer wieder geduldig, immer wieder voller sprühender Überzeugung, wie er arbeitet: Dass er für die Fruchtbarmachung seiner Gewächshäuser und Felder nur hochverdelten Biokompost verwendet und zur Stickstoffanreicherung keine Chemie sondern Luzernen verwendet, eine Kleeart. „Von der Qualität meiner Arbeit bin ich zutiefst überzeugt. Das kommt rüber, das merken die Leute, das schafft Vertrauen!“

Die kommunikative Grundeinstellung von Fons Verbeek kommt nicht von ungefähr. Sein Betrieb gehört mit zu den ersten niederländischen Biounternehmen, die mit dem international verbreiteten Nature&More Label ihre Bereitschaft zur völligen Transparenz signalisieren: Über einen Nummerncode direkt auf dem Produkt können Verbraucher weltweit auf der Website www.natureandmore.com umfassende Informationen über den Erzeugerbetrieb des gekauften Bioproduktes abrufen. Fons Verbeek ist übrigens unter der Erzeugernummer 166 zu finden.

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