(openPR) Benediktbeurer Absolventen erhalten Lehrerlaubnis
Am Samstag, 18. Juni 2011, haben 13 Absolventen der von der PTH Benediktbeuern angebotenen »Zusatzqualifikation Religionspädagogik« (ZRP), darunter 12 Frauen und 1 Mann, die vorläufige Erlaubnis zur Erteilung von katholischem Religionsunterricht (Missio canonica) erhalten. Aufgrund der Kooperation der PTH mit der Katholischen Akademie Domschule Würzburg können sie nun in allen deutschen Diözesen an Grund-, Haupt- und Sonderschulen Religion unterrichten.
Die 13 jungen Leute hatten zuvor als Studierende der Sozialen Arbeit an der von der Katholischen Stiftungsfachhochschule angebotenen dreisemestrigen »Theologischen Zusatzausbildung« teilgenommen. Im Anschluss daran belegten sie an der PTH den religionspädagogischen Kurs und hielten erste Lehrproben ab.
Die Feier zur Übergabe der Urkunden begann mit einer Heiligen Messe in der Kapelle der Benediktbeurer Jugendbildungsstätte Aktionszentrum. Der Hauptzelebrant, PTH-Rektor Professor Pater Dr. Lothar Bily SDB, begrüßte besonders den Leiter der Hauptabteilung Schulischer Religionsunterricht im Bistum Augsburg, Studiendirektor Bernhard Rößner (r.), der erstmals zur Erteilung der Missio nach Benediktbeuern gekommen war. In seiner Predigt ging Rektor Pater Bily auf den Dreifaltigkeitssonntag ein und sprach vom christlichen Gott als einem »Gott-in-Beziehung«.
Studiendirektor Rößner, der die Missio-Urkunden überreichte, griff in seiner Ansprache das Thema der Predigt auf: Die Absolventen sollten aus der Beziehung zu Gott leben. In ihrer beruflichen Tätigkeit als Religionslehrer würden sie mit sehr unterschiedlichen Schülern zu tun haben. Dabei sei es ganz wichtig, »den Schülern Wertschätzung entgegenzubringen«.
Joachim Deitert (2.v.r.) von der Katholischen Akademie Domschule Würzburg lobte die Doppelqualifikation und das große Engagement der jungen Leute, die neben dem »normalen« Studium der Sozialen Arbeit noch zusätzliche religionspädagogische Vorlesungsstunden belegt hätten. Er wies darauf hin, dass es nun möglich sei, auch noch einen gemeindepastoralen Aufbaukurs zu belegen, um einmal in der Pfarreiarbeit zu wirken.












