(openPR) Gleich sechs Benediktbeurer Salesianer Don Boscos können an den Tagen um Mariä Himmelfahrt ein Ordensjubiläum begehen. Die Hauptfeier findet in Ensdorf in der Oberpfalz statt, wo vier der Mitbrüder ihr Noviziatsjahr verbrachten. Auch in der Eucharistiefeier am 15. August 2012 um 10.00 Uhr in der Benediktbeurer Basilika und Pfarrkirche St. Benedikt wird für die Jubilare gebetet.
Professor Pater DDr. Leo Weber (83, m.) aus Gosheim (Württemberg) legte am 15. August 1952 die ersten Ordensgelübde ab. Nach seiner Priesterweihe 1961 absolvierte er an der Ludwig-Maximilians-Universität München ein kirchengeschichtliches Spezialstudium, das er 1970 mit der Promotion abschloss. 1983 promovierte er außerdem im Fach Kunstgeschichte. Seit 1970 ist er an der PTH Benediktbeuern als Dozent und – seit der staatlichen Anerkennung 1981 – als Professor der Kirchen- und Kunstgeschichte tätig. Er ist ein exzellenter Kenner der Geschichte des Klosters Benediktbeuern.
Professor Pater Ottmar Schoch (79, 2.v.l.), geboren in Stuttgart und aufgewachsen in Schwäbisch Gmünd (Württemberg), legte ebenfalls am 15. August 1952 die ersten Ordensgelübde ab. Nach seiner Priesterweihe 1961 studierte er in Würzburg, Münster und Marburg Psychologie. Seit 1968 war er als Dozent an der Höheren Fachschule für Sozialpädagogik in Benediktbeuern tätig. 1971 erhielt er eine Professur für Psychologie an der neugegründeten Katholischen Stiftungsfachhochschule. Insgesamt fünf Jahre lang leitete er die Benediktbeurer Abteilung der Fachhochschule.
Auch Bruder Hubert Gillner (80, r.) aus Schönwald (Oberschlesien) legte am 15. August 1952 die ersten Ordensgelübde ab. Nach dem Studium der Katholischen Theologie in Benediktbeuern und Trier war er lange Jahre als Erzieher und Heimleiter in Berlin tätig, wo er noch Sozialpädagogik und Psychologie studierte. Anfang 2006 wurde er nach Benediktbeuern versetzt. Hier kümmert er sich vor allem um die Gäste des Zentrums für Umwelt und Kultur und ist für diese ein verlässlicher Ansprechpartner.
Der aus der Nähe von Burgos (Spanien) stammende Professor Pater Dr. Miguel Rodríguez (77, 2.v.r.) legte am 16. August 1952 die ersten Ordensgelübde ab. Nach seiner Priesterweihe 1963 nahm er ein Spezialstudium am Päpstlichen Bibelinstitut in Rom auf, das er 1970 mit dem Lizentiat abschloss. Anschließend wirkte er als Dozent in Salamanca. 1985 promovierte er in Würzburg im Fach Neues Testament. Seitdem lehrt er auch in Benediktbeuern, zuerst als Dozent und seit 1994 als Professor.
Pfarrer Pater Heiner Heim (69, l.) aus Heltersberg (Pfalz) legte am 15. August 1962 die ersten Ordensgelübde ab. Nach seiner Priesterweihe 1973 wirkte er als Erzieher in Beromünster (Schweiz) und als Direktor des Salesianerhauses in Buxheim (Allgäu). Von 1991 bis 2003 war er Direktor der größten deutschen Niederlassung des Ordens in Benediktbeuern. Danach war er fünf Jahre lang als Provinzökonom in München tätig, bis ihm 2008 die Leitung der Pfarreiengemeinschaft Benediktbeuern-Bichl-Kochel übertragen wurde.
Bruder Anton Friedrich (58), geboren in Weihern (Oberpfalz), legte am 15. August 1987 die ersten Ordensgelübde ab. Der gelernte Glaser ist im Hausmeister- und Küchenbereich in der Jugendbildungsstätte Aktionszentrum tätig und trägt so als guter Geist im Hintergrund mit dazu bei, dass die Bildungsarbeit mit jungen Menschen gelingt.

















