(openPR) Salesianer Don Boscos stehen in schwierigen Zeiten zum Kloster Benediktbeuern
Die Salesianer Don Boscos in Deutschland möchten das Kloster Benediktbeuern fit für die Zukunft machen. Auf ihrer bundesweiten Ordensversammlung, dem nur einmal in drei Jahren stattfindenden Provinzkapitel, gaben die Delegierten diesem Thema breiten Raum. Im Mittelpunkt der Diskussionen standen die schwierige Finanzlage des Klosters und die möglichen Folgen, die die Veränderung der Philosophisch-Theologischen Hochschule nach sich ziehen könnte.
Trotz dieser Probleme bekannten sich die Salesianer nachdrücklich zum Standort Benediktbeuern und bekräftigen, dass sie das Kloster mit seinen Einrichtungen als jugendpastorales Kompetenzzentrum weiterentwickeln möchten. Um dieses Anliegen zu verwirklichen, beschlossen die Salesianer die Einrichtung einer Steuerungsgruppe, die sich aus Ordensmitgliedern und externen Beratern zusammensetzen werde.
Inhaltlicher Schwerpunkt einer Neuausrichtung soll nach dem Willen der 72 Kapitulare der Ausbau der Aus-, Fort- und Weiterbildung für Mitarbeiter in kirchlichen und sozialen Einrichtungen sein. Außerdem würden sich die Ordensvertreter wünschen, dass weiterhin ein Doppelstudium in Benediktbeuern möglich bleibt. Sie können sich vorstellen, dass im Bereich der Religionspädagogik ein Akzent gesetzt wird. Für die Zusammenarbeit mit neuen Kooperationspartnern sei man »sehr offen«. Die für Benediktbeuern so typische enge Verzahnung von Theorie und Praxis solle auf diese Weise gesichert werden.
Ausdrücklich hoben die Delegierten neben anderen Initiativen – wie z. B. Stiftungen – auch den Förderverein »Juwel« hervor. Provinzial Pater Josef Grünner betonte, dass das Anliegen des Erhalts des Klosters Benediktbeuern mit seinen vielfältigen Einrichtungen auf mehrere Schultern verteilt und einer breiten Öffentlichkeit bekannt gemacht werden müsse. »Dazu ist Juwel ein sehr wertvoller Baustein«, so der Ordensobere.












