(openPR) Wennigsen, 14.06.2011
Die deutsche Wirtschaft befindet sich nicht im Höhenflug, wohl aber im Aufschwung. Die Auftragsbücher der Industrie sind, so man der Berichterstattung aus Berlin Glauben schenken möchte, voller als noch vor der Finanzkrise. Die Frage, die sich der geneigte Betroffene stellt ist: wo kommt der Aufschwung an, wer profitiert davon und wann partizipieren ALLE davon?
Offiziell sind seit Mai 2011 weniger als 3 Millionen Menschen in diesem, unserem Land ohne Arbeit. Die Wirtschaft verkündet Morgendämmerung und einen Aufschwung ungeahnten Ausmaßes. Erstaunlich nur, dass weder der Mittelständler, geschweige denn der "kleine Mann" von diesem Wirtschaftswunder, Made by "Angie und Uschi" profitiert. Oder doch? Eine Arbeitslosenstatistik, gekärchert und bereinigt, beheimatet Menschen, denen es auch 2011, trotz Aufschwung nicht besser geht. Wessen Lebenslauf glatt und ohne Beule gemächlich plätschert, registriert das sich ansammelnde Chaos nicht. Wer aber plötzlich auch eine Nummer in der Wartehalle der ARGE ziehen darf, merkt, dass an dem von unseren politischen
Vortänzern vorgetragenen etwas nicht stimmen kann. Wie gut, dass es eine XXXL-Krankenschwester gibt, die ein quietschendes, schleifendes Wägelchen vor sich her schiebt und Trostpflaster verteilt.
Noch besser: Christiane Nievelstein-Bläsche, eine, die sich den Kummer von der Seele schrieb, es wagte, ein Manuskript zu veröffentlichen. Mit spitzer Feder und einem Augenzwinkern ist "37 - mein Sachbearbeiter im Frack " nun erschienen.










