(openPR) In dem Buch von Tamás Jónás begegnet man eine Familie, die versucht, das Leben zu meistern. Der autobiografische Roman mit Kindheitserinnerungen, mit Ironie und Selbstironie erzählt von einem der größten jungen Talente der heutigen ungarischen Literatur. Wer kann das Leben der Roma besser beschreiben als ein Rom selbst. Der Schriftsteller Tamás Jónás ist ein ungarischer Rom, der schon als Kind wusste, dass er Dichter werden würde. Seine Geschichte fesselt den Leser, in dem er mal melancholisch, dann wieder nüchtern, immer aber sehr nachvollziehbar, die Situationen in seinem Kinderleben beschreibt. Manche Absätze des kleinen Erzählbandes wirken so realistisch, dass man sich fast körperlich Mitten im Geschehen wähnt. Die Helden seiner fiktiven Erzählungen (Teil II.) leben im dörflichen Zigeunerviertel. Sie sind direkt, ungebunden, leidenschaftlich und neigen zugleich zur Heftigkeit, sogar zur Unerbittlichkeit. Der zurückhaltende, nüchterne Stil, die teils balladenhafte Sprache des Autors machen diese Geschichten ausdrucksvoll und lebendig.
Tamás Jónás: Als ich noch Zigeuner war, ISBN 96386269 6 8







