(openPR) Es muss knallen, farbenfroh und irgendwie anders sein. Die Rede ist von der Molekulargastronomie. Früher war es eine Nische, die nur wenige Köche interessierte. Heute ist durch Starköche wie Ferran Adrià das Thema dem Mainstream bekannt. Die „neue Küche“ ist beliebt, denn Sie ist ein Erlebnis für jeden Bekochten. Fake-Kaviar oder auch Melonenkaviar genannt, er schmeckt gar nicht nach Melone, explodiert aber sobald er im Mund ist. Dieser Effekt wird durch chemische Eigenschaften erreicht, sobald Speichel die Haut des Kaviars berührt, verschwindet sie und die Flüssigkeit ploppt auf. Genau diese Eigenschaften nutzen die Köche, um herkömmliche Lebensmittel in Ihren Eigenschaften zu verändern und daraus komplett neuartige Gerichte zubereiten.
Dabei entstehen Gerichte wie Gemüseschaum (Espuma), warme Eiscreme am Stiel, Cocktails in essbarer Form, als Schaum oder verschiedene Gelees. Das Aussehen und die Art der Präsentation spielt eine sehr wichtige Rolle in der Molekularküche. Deshalb wird viel Wert auf einmaliges Aussehen gelegt. Deshalb kann es durchaus vorkommen, dass die Cocktails dampfend und im festen Zustand serviert werden, oder dass das Gemüse als Schaumspirale daher kommt. Normale Küchengegenstände reichen in den meisten Fällen nicht aus, hierfür gibt es Startersets für Einsteiger, damit die ersten Gerichte gelingen.
Lernen kann die Avantgarde Küche Jeder, denn es gibt genug Bücher von Profiköchen. Dort wird auch erklärt, wie man in der Küche mit Bunsenbrenner oder Stickstoff die Gerichte zubereitet. Wissenschaftliche Kenntnisse sind nicht nötig, relevante Informationen werden in den Büchern z.B. von Ferran Adrià oder Heston Blumenthal mitgeliefert. Zudem gibt es in verschiedenen Restaurants Schnupperkurse zur Molekularen Küche, in denen zumindest die Grundzüge dieser Art zu Kochen erlernt werden können. Kochkurse bei Profis sind jedoch sehr schnell ausgebucht, so entstehen lange Wartezeiten.









