(openPR) Barsbüttel. Der aggressive Darmkeim EHEC hat bisher 14 Menschenleben gefordert, 11 der Opfer stammten aus Norddeutschland. Bundesweit sind einem aktuellen Bericht der ARD zufolge mindestens 1.400 Fälle von EHEC bekannt geworden. Im Hamburger Universitätsklinikum Eppendorf sind derzeit vier Kinder und 14 Erwachsene auf Intensivstation (Quelle: dpa). Teilweise müssen die Patienten dialysiert werden, doch die Dialyseplätze der Krankenhäuser sind bereits jetzt überfüllt.
Die Heimhämodialyse bietet in solchen Fällen zusätzliche Kapazitäten zu den bestehenden Dialysesystemen. Sinnvoll ist sie auch bei Patienten, deren Immunsystem aufgrund einer Niereninsuffizienz und dadurch bedingten Organausfällen geschwächt ist. Eine mögliche Ansteckung mit dem EHEC-Keim oder anderen Erregern kann durch die Heimdialyse deutlich reduziert werden. „Diese Behandlung findet in der häuslichen Umgebung statt. Der Patient ist also lediglich der dem Körper bereits bekannten viralen und bakteriellen Belastung ausgesetzt“, erläutert Matthias Ahlgrimm, Geschäftsführer der Dialmed GmbH.
Das Unternehmen bietet individuelle Lösungen für die Heimhämodialyse. Diese beinhalten das benötigte Zubehör, die Betreuung, Logistik und Technik. Die Firma ist zugleich Schnittstelle zwischen Patient, Arzt, Versorger und Kostenträger. Durch die Dialyse in der gewohnten Umgebung profitieren alle Beteiligten – nicht nur dann, wenn eine erhöhte Infektionsgefahr gegeben ist. „Der Patient kann die Behandlung individuell an seinen Tagesablauf anpassen. Außerdem kann er so die Frequenz der Dialyse unkompliziert steigern, was wiederum zur deutlichen Verbesserung des Lebensgefühls führt“, so Ahlgrimm weiter. Die Heimdialyse steigert aber auch das seelische Wohlbefinden des Patienten. Die Transportkosten zur Klinik oder ins Dialysezentrum entfallen, der Patient benötigt weniger Medikamente und schont somit das Budget der Krankenkassen.









