(openPR) Spezifische Immuntherapie kann wirksamen Schutz bieten
Wedel (30.05.2011) – Jetzt fliegen sie wieder: Die rund 750.000 Bienenvölker der ca. 87.000 deutschen Imker sorgen in Deutschland für eine reich gedeckte Honigtafel. Für Menschen mit einer Insektengiftallergie kann der Stich der fleißigen Sammlerinnen lebensbedrohlich sein: Schätzungen zu Folge wurden in den vergangenen Jahren jährlich bis zu 20 Todesfälle in Folge von Insektenstichen registriert; die Dunkelziffer liegt deutlich höher. Mit der spezifischen Immuntherapie können sich Allergiker wirksam vor den zum Teil lebensbedrohlichen Folgen eines Bienen- oder Wespenstichs schützen. Weiterer Vorteil dieser Behandlung: Sie ist international anerkannt und wird von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt.
Immerhin haben rund 20 Prozent der deutschen Bevölkerung ein erhöhtes Risiko eine Insektengiftallergie zu entwickeln und bis zu vier Prozent reagieren auf Stiche von Bienen oder auch Wespen allergisch. Mittels einer fachärztlich durchgeführten Diagnose kann festgestellt werden, ob ein Patient eine Insektengiftallergie hat. Falls dies der Fall ist, besteht für die überwiegende Anzahl von Patienten die Möglichkeit mit der spezifischen Immuntherapie behandelt zu werden. Viele Allergiker kennen diese Behandlung offensichtlich nicht, denn derzeit lassen sich weniger als zehn Prozent der Insektengiftallergiker mit dieser wichtigen Therapie behandeln. Sie funktioniert wie eine Impfung. Die Patienten erhalten in der Regel über einen Zeitraum von drei Jahren Bienengift in den Oberarm injiziert. Anfangs erfolgen die Injektionen zur Dosissteigerung in kurzen Abständen, später reicht alle vier bis acht Wochen eine Spritze aus. Auf diese Weise kann das Immunsystem langfristig unempfindlich gegen die Allergene werden. Kinder können im Normalfall ab dem fünften Lebensjahr damit behandelt werden.
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