(openPR) Sobald es warm wird, strömen die Menschen wieder nach draußen: Grillen, Feiern, im Garten essen und Zeit miteinander verbringen.
Das gesellige Zusammensein wird dabei jedoch schnell gestört: Wespen schließen sich oft den Feiernden an. Handelt es sich lediglich um eine Wespe, ist dies zwar lästig, jedoch nicht weiter gefährlich.
Doch was, wenn sich unter Ihrem Dach oder in Ihrem Garten ein ganzes Nest davon ansiedelt?
Welche Gefahren gehen von Wespen aus?
Für Nicht-Allergiker sind einzelne Wespen in der Natur kein Problem. Klar, ein Stich ist in erster Linie sehr schmerzhaft, schwillt aber innerhalb weniger Stunden wieder ab.
Für Allergiker sieht das Ganze jedoch anders aus.
Ein Stich passiert schnell. Ob Sie beim Kuchenessen aus Versehen eine Wespe auf der Gabel haben, oder auf der Freibad-Wiese auf eine drauftreten: Allergiker vertragen das, durch den Stachel übertragene Gift nicht und erleiden im schlimmsten Falle einen Herzstillstand.
Sie wissen nicht, ob sie allergisch reagieren? Bei folgenden Anzeichen nach einem Stich müssen Sie schnell handeln:
- Hautausschlag am ganzen Körper
- Schweißausbrüche
- Schwindel
- Atemnot
- Bewusstseinsverlust
Neben dem gesundheitlichen Risiko, welches von den schwarz-gelben Tierchen ausgeht, leidet auch oft Ihr Haus unter einem Wespenbefall.
Nisten sich Wespen in Ihren Dachbalken, Dachstühlen oder Holzkonstruktionen ein, beschädigen sie dabei die Holzverkleidungen und -verschalungen, um ihr Nest zu bauen. Liegen Schlaf- oder Wohnräume in unmittelbarer Nähe erhöht sich das Risiko auf einen Stich drastisch.
Wann ist eine Umsiedelung sinnvoll?
- Es leben Allergiker oder Kleinkinder im Haus
- Das Wespennest befindet sich im oder am Haus
- Ein Kontakt zu den Wespen ist im alltäglichen Leben unvermeidbar
So schützen Sie sich vor Wespen
Trotz der Angst vor Wespennestern sollten Sie vorsichtig sein. Einerseits ist es gefährlich, einem Wespennest zu nahe zu kommen, denn die Tierchen greifen an, wenn sie sich bedroht fühlen. Andererseits dürfen Sie Wespennester nicht beschädigen, da sie unter Naturschutz stehen (https://www.nuernberg.de/internet/umweltamt/artenschutz_hornisssenundwespen.html). Da sie für die Natur eine wichtige Rolle spielen, müssen Sie zuvor eine Genehmigung beantragen, um das Nest entfernen zu lassen.
Experten siedeln das Nest anschließend professionell für Sie um, so dass Sie wieder beruhigt schlafen können. Ist das Wespennest nicht mehr bewohnt dürfen Profis dies auch fachgerecht entfernen.
So helfen Ihnen Experten
Schränkt Sie der Wespenbefall in Ihrem alltäglichen Leben ein, sollten Sie einen Kammerjäger beauftragen, der das Nest für Sie umsiedelt.
Bei der Umsiedelung entfernen die Experten freiliegende Nester z. B. an Holzbalken vollständig. Man betäubt die darin lebenden Wespen zuerst durch ein entsprechendes Mittel und saugt sie mit einem schonenden Gerät ein. Wichtig hierbei ist, dass man die Wespenkönigin mitnimmt, da der Schwarm sonst abstirbt.
In wenigen Kilometern Entfernung bauen die Profis entweder das Wespennest oder entsprechende Nistkästen auf und siedeln so das Wespenvolk um. Dadurch finden die Wespen zwar nicht mehr zur alten Brutstätte zurück, werden durch den Transport jedoch nicht unnötig geschädigt.
Unterlassen Sie die selbstständige Umsiedelung oder das Zerstören der Nester unter allen Umständen! Die selbstständige Umsiedelung stellt ein großes gesundheitliches Risiko für Sie und auch für die Wespen dar. Das Zerstören der Nester zieht Geldstrafen mit sich, da die Tiere unter Naturschutz stehen.









