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Unternehmen stützen Instandhaltungsplanung eher auf Erfahrungswerte als auf technische Analysen

25.05.201111:46 UhrIndustrie, Bau & Immobilien

(openPR) Essen: Wie werden Instandhaltungsmaßnahmen in Ihrem Unternehmen durchgeführt? Wie haben sich Ihre Instandhaltungskosten im Jahr 2010 im Vergleich zum Vorjahr entwickelt? Diese und andere Fragen hat DNV Business Assurance in einer aktuellen Studie zum Thema „Instandhaltung - Ein Wettbewerbsvorteil!?“ untersucht. Nun wurden die Ergebnisse der Umfrage und die identifizierten Problemfelder analysiert und anschließend spezifische Empfehlungen ausgesprochen.



Die Befragung von DNV Business Assurance zielte darauf ab, die Sichtweise der produzierenden Industrie auf die Instandhaltung in ihren Anlagen zu erfassen und transparent darzustellen. Im Mittelpunkt standen vor allem Fragen zur Planung und Budgetierung von Instandhaltungsprogrammen sowie deren zukünftige Entwicklungen und Trends. Über einen Zeitraum von zwei Monaten nahmen insgesamt 170 Unternehmen der produzierenden Industrie an einer Online-Befragung teil. Jeder Teilnehmer beantwortete 15 Fragen rund um das Thema Instandhaltung, deren Antworten von erfahrenen DNV-Experten aus den Bereichen Risikomanagement und Risikobasierter Instandhaltung anonymisiert ausgewertet wurden.

Vor allem in den Bereichen Budgeterstellung, Instandhaltungsplanung und interne Kommunikation können nun aufschlussreiche Ergebnisse präsentiert werden:

Zum einen wurde herausgefunden, dass zur Festlegung des Budgets einerseits und zur Planung des Instandhaltungsprogramms andererseits jeweils unterschiedliche Entscheidungskriterien angewendet werden. Bei der Planung des Instandhaltungsprogramms werden überwiegend langjährige Erfahrungswerte zu Rate gezogen und weniger aktuelle technische Analysen, bei denen die möglichen Folgen eines Ausfalls, sowie die Anlagenrisiken berücksichtigt werden.

Bei der Budgetplanung spielen technischen Analysen eine noch geringere Rolle. Hier kommen neben den Erfahrungswerten vor allem betriebswirtschaftliche Überlegungen zum Tragen.

Weiterhin wurde festgestellt, dass in vielen Unternehmen zwischen dem Management und den Mitarbeitern der operativen Ebene eine Kluft im aktuellen Wissensstand und den Erfahrungen besteht. Durch eine lückenhafte interne Kommunikation fließt das Wissen der Mitarbeiter, die täglich an den Anlagen arbeiten, nur unvollständig in die Budgetplanung mit ein. Von großem Interesse wäre es, an dieser Stelle detailliert zu untersuchen, inwieweit der Kenntnisstand der operativen Ebene in die Budgetentscheidung einbezogen wird, da dies erfahrungsgemäß einen wesentlichen Faktor effizienter Instandhaltungsplanung darstellt.

Zum anderen wurde erkannt, dass nur wenige Unternehmen einen systematischen Ansatz bei der Planung, Durchführung und Optimierung der Anlageninstandhaltung verfolgen, und das obwohl laut Initiative „Fokus Instandhaltung“ des Vereins Deutscher Ingenieure (VDI) im Jahr 2009 212 Mrd. € für Anlageninstandhaltung in Deutschland aufgewendet wurden. Oft werden die verwendeten Instandhaltungsansätze und -strategien von den Unternehmen nicht oder nur teilweise an die vorliegenden Gegebenheiten angepasst und daher nicht optimal umgesetzt. Zahlreiche Instandhaltungsstrategien und -ansätze wurden in den letzten Jahren entwickelt, um den wachsenden Herausforderungen in der Instandhaltung zu begegnen und eine auf Verfügbarkeits- und Kostenziele ausgerichtete Anlageninstandhaltung zu erreichen. Die Erfahrung zeigt aber, dass sich viele Unternehmen im „Dschungel der Instandhaltungsstrategien“ nicht mehr zurechtfinden. Es fehlt eine transparente Entscheidungsgrundlage für die Planung und Budgetierung von Instandhaltungsmaßnahmen, die sowohl von der Unternehmensführung als auch von den Instandhaltungsmitarbeitern des Unternehmens verstanden und akzeptiert wird.

Die Berücksichtigung von technischen Analysen und gezielten, auf die Instandhaltung ausgerichteten Risikoanalysen gewährleistet, dass knappe Instandhaltungsressourcen in den Anlagenbereichen dort eingesetzt werden, wo sie den größten Nutzen stiften. Eine Risikoorientierung hat demnach zwei entscheidende Vorteile für Unternehmen der produzierenden Industrie: Zum einen werden potentielle, finanzielle Verluste aufgrund von ungeplanten Produktionsstillständen reduziert und zum anderen können durch eine gezielte interne Kommunikation und die Nutzung einer transparenten, technisch fundierten Entscheidungsgrundlage gezielte Verbesserungen - und oftmals auch Einsparungen - im Instandhaltungsbereich realisiert werden.

Die vollständigen Studienergebnisse und weitere Informationen können Sie bei Michael Niemeier unter E-Mail anfragen.

DNV Business Assurance plant derzeit ein Webseminar, in dem die Ergebnisse der Studie, und alle relevanten Analysen und Empfehlungen vorgestellt werden. Interessierte können sich bei DNV unter E-Mail über das Angebot informieren.

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