(openPR) FuelCon engagiert sich als Industriepartner beim BMBF-Projekt zur Analyse von Degradationsursachen und der Entwicklung von Gegenmaßnahmen.
12. März 2015
Für die Entwicklung einsatzfähiger SOFC-Brennstoffzellensysteme ist die Verbesserung der Langzeitstabilität ein essenzielles Thema aktueller Forschungs- und Entwicklungsleistungen. Hier spielt insbesondere die Reduzierung der Degradation, d. h. der kontinuierliche Verlust an Leistungsfähigkeit im Betrieb, eine große Rolle. Bisherige Analysen und Erfahrungswerte zeigen, dass die heutigen SOFC-Brennstoffzellen-Komponenten aufgrund dieser Leistungsverluste noch nicht für den langfristigen, verlässlichen Betrieb qualifiziert sind.
Mit dem Verbundprojekt „SOFC Degradation“ beabsichtigen die führenden deutschen SOFC Forschungsgruppen gemeinsam mit ihren Industriepartnern, zu denen auch die FuelCon AG zählt, ein vertieftes Verständnis für die Degradationsphänomene in SOFC-Brennstoffzellen zu entwickeln und damit dazu beitragen, die Lebensdauer von SOFC-Systemen im Vergleich zu bisherigen Standzeiten signifikant zu erhöhen. Im Rahmen verschiedener Teilprojekte sollen zunächst detaillierte Erkenntnisse darüber gewonnen werden, wie sich einzelne Parameter (zum Beispiel Temperatur, Partialdrücke oder Stromstärke) auf den Degradationsverlauf und die Lebensdauer auswirken. Auf Grundlage dieser Informationen wollen die Projektpartner dann geeignete Gegenmaßnahmen formulieren.
Als einer der Industriepartner dieses Verbundprojektes bringt die FuelCon AG umfangreiche Erfahrungen aus den Bereichen Elektrische Impedanzanalyse an SOFC Brennstoffzellen, Testbedingungen für die Untersuchung des Langzeitverhaltens und beschleunigte Testverfahren in das Projekt ein. Über regelmäßige Arbeitstreffen tauscht sich das Unternehmen aus Magdeburg-Barleben mit den Verbundpartnern aus und diskutiert die erzielten Ergebnisse.
Das Verbundprojekt „SOFC Degradation“ wird gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF FKZ 03SF0494).










