(openPR) Abschluss der Bologna-Nachfolgekonferenz
Pressemitteilung vom 22. September 2003
Zum Abschluss der Bologna-Nachfolgekonferenz in Berlin erklärt die bildungs- und forschungspolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Katherina Reiche MdB:
Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion stellt sich hinter die Zielsetzung der Bologna-Nachfolgekonferenz, die Schaffung eines Europäischen Hochschul- und Forschungsraumes voranzutreiben. Mit der Sorbonne-Erklärung vom Mai 1998 hatte Bundesbildungsminister Jürgen Rüttgers diesen notwendigen Prozess bereits mit initiiert.
Die Umstellung auf Bachelor- und Masterabschlüsse ist ein wesentlicher Baustein des europäischen Hochschulraums. Wichtig ist, dass sich diese Umstrukturierung von unten entwickelt. Die Hochschulen wollen und müssen eingebunden sein. Die Bundesregierung ist ausdrücklich davor zu warnen, diesen Prozess mit staatlichen Reglementierungsmaßnahmen zu begleiten.
Das Bologna-Folgetreffen ist auch ein und Flexibilisierung im Hochschulbereich. Die Bundesregierung ist aufgefordert, den Universitäten aufgelegte Fesseln wieder abzunehmen. Das Hochschulrahmengesetz muss verschlankt werden, damit die Hochschulen international konkurrenzfähiger werden. Außerdem brauchen die Hochschulen jetzt verstärkt Planungssicherheit. Deshalb sind die beabsichtigten Kürzungen beim Hochschulbau um über 12 Prozent das falsche Signal für den Europäischen Hochschulraum und für die nächste Überprüfungskonferenz in Oslo im Jahre 2005.
Autor(en): Katherina Reiche
CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag
Platz der Republik 1, 11011 Berlin
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