(openPR) In unseren Zeiten des demographischen Wandels und einschneidender Veränderungen müssen sich immer mehr Menschen mit 50plus beruflich neu orientieren. Neben der optimalen Präsentation der beruflichen Kompetenz spielt auch die eigene optische Kompetenz eine immer größere Rolle.
Bis zu 80 % der Bewerbungen werden aussortiert, bevor es zu einer inhaltlichen und fachlichen Prüfung der Unterlagen kommt. Grund genug, sich im Vorfeld gut zu überlegen, wie man mit seiner Selbstpräsentation positiv wirken kann. Die Kompetenz des Bewerbers sollte im Lebenslauf und in den Bewerbungsunterlagen dokumentiert sein.
Der erste Eindruck von einer Person bestimmt das gesamte Bild, das ein Personalchef von einem Bewerber hat. Erst im Verlauf eines Gesprächs erkennt der Profi, ob diese Person intuitiv richtig eingeschätzt wurde.
Für einige berufliche Tätigkeiten gibt es verschiedene Kleidungsstile. Allerdings gibt es ungeschriebene Regeln, die ein potentieller Bewerber beachten sollte.
Die folgenden Anregungen der Image-Expertin und Benimm-Trainerin, Martina Berg aus München, unterstützen eine professionelle optische Kompetenz:
Mit Farben nonverbal kommunizieren ist der Schlüssel des Erfolgs. Die klassische Kombination, weiße Bluse mit schwarzem Anzug oder Kostüm, ist keine Garantie für einen guten Eindruck. Es kann passieren, dass falsche Farben eine Person farblos erscheinen lassen. Eine gute Alternative zu Schwarz ist Anthrazit. Farben wie Braun oder Orange sind für ein Bewerbungsgespräch ungeeignet. Von Rot ist ebenso abzuraten, da es Überlegenheit ausdrückt.
Eine Kombination von Dunkelblau mit hellen und frischen Farben, wie Rose, Hellblau, Wollweiß, hinterlassen einen kompetenten und sicheren Eindruck vom Bewerber. Die Farben des Outfits sollten nach unten dunkler werden. Ein weißer Rock oder eine weiße Hose sind fehl am Platz
Wer Karriere machen möchte, sollte einen Kleidungsstil wählen, der relativ nah am nächstmöglichen Karriereschritt liegt. Es gilt immer, die eigene Kompetenz und Persönlichkeit durch eine angemessene Kleidung positiv zu unterschreichen.
Garderobe ist ein wichtiges Instrument der nonverbalen Kommunikation. Das Aussehen und Auftreten sollten im Einklang mit der Persönlichkeit sein. Wem das gelingt, bekommt die Chance im neuen Job ebenso von seinem Können zu überzeugen.













