(openPR) Hohe Investitionen, aber wenig Nachhaltigkeit / HQ schließt strategische Lücke im Betriebliches Gesundheitsmanagement / Lernthema Gesundheit
Wiesbaden, Mai 2011. Europas Unternehmen engagieren sich zunehmend intensiver im Betrieblichen Gesundheitsmanagement (BGM). Es geht um die Gesundheit und die Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter. Ziel der Unternehmen ist es, die Zufriedenheit im Job zu erhöhen und die Fehlzeiten zu senken. „Es geht aber auch darum, die Reputation und das Image als attraktiver Arbeitgeber sowie die persönliche Gesundheitskompetenz jedes einzelnen Mitarbeiters zu stärken“, sagt Marcus Weniger, Geschäftsführer der HQ Interaktive Mediensysteme GmbH (HQ) und ergänzt: „Die Unternehmen machen viele beeindruckende Angebote, doch die Maßnahmen haben größtenteils Eventcharakter, denen es an Kontinuität fehlt und deren Nutzen in der internen Öffentlichkeit oft nicht richtig ankommt“. Das sei die Quintessenz aus vielen Gesprächen während der diesjährigen Corporate Health Convention in München. Eine systematische interne Kommunikation und nachhaltige Qualifizierung auch mit interaktiven Medien könne den Umsetzungserfolg signifikant steigern.
Freiwillig und zum Teil gesetzlich verpflichtet: Die meisten Unternehmen investieren heutzutage hohe Summen in das Betriebliche Gesundheitsmanagement. Rund fünf Prozent des Gesamtvergütungsbudgets wird dafür aufgewendet. Dennoch entstehen deutschen Unternehmen Jahr für Jahr Schäden in Milliardenhöhe durch kranke Mitarbeiter. Körperliche Beschwerden sind dabei leicht rückläufig, psychische Erkrankungen spielen dagegen eine immer wichtigere Rolle. Die fehlende Balance zwischen Privat- und Berufsleben sowie Stress und Überforderung sind häufige Ursachen. Die Gesundheitsangebote bieten dem Einzelnen und der Organisation einen Veränderungsanlass. Diese Impulse aus dem Betrieblichen Gesundheitsmanagement könnten in den meisten Fällen genutzt werden, die Gesundheit des Einzelnen und der Organisation optimaler zu gestalten.
Der Umsetzungserfolg, die Wirkung von Ernährungsberatungen, Raucherentwöhnungsseminaren, Zuschüssen zu Fitness-Centern oder der Einhaltung von Ergonomie-Richtlinien bleibt aber hinter den Erwartungen zurück. Woran liegt das? „Gesundheit ist ein Lernthema“, unterstreicht Weniger. Es nütze wenig, wenn die Unternehmen einen Strauß von Möglichkeiten anbieten, die nicht in ein nachhaltiges Konzept eingebettet sind, das einen Veränderungsprozess des Einzelnen und der Organisation in Gang setzt. „Wir brauchen einen „Mindshift“ hin zu aktiver Gesundheitsprävention, und den müssen beide, Individuum und Unternehmen hinbekommen.“
Transparenz und Überblick
Ein wichtiges Ziel der Unternehmen ist, dass das Thema auch bei den Mitarbeitern hohe Aufmerksamkeit genießt. Die klassischen krankheitsbezogenen Angebote sind zwar oft etabliert, doch der Weg zur aktiven Gesundheitsprävention, in der die Entwicklung der Organisation und die des individuellen Mitarbeiters miteinander einher gehen, ist noch weit. „Es fehlt oft die ganzheitliche Betrachtung, die die Einsicht bringt, dass sich etwas verändern muss in Einstellung und Verhalten“, sagt der HQ-Geschäftsführer. Das sei eine strategische Lücke, die geschlossen werden sollte. Die Mitarbeiter haben einen hohen persönlichen Nutzen vom Betrieblichen Gesundheitsmanagement. Sie müssen aber selbst etwas dafür tun. Dazu sind Transparenz und Überblick ganz wichtig.
Qualifizierung mit interaktiven Medien
Eine Lösung des Dilemmas zwischen Nutzen und Wahrnehmung ist der Einsatz von innovativen Kommunikations- und Lernmedien, die eine individuelle und interaktive Auseinandersetzung mit gesundheitsrelevanten Inhalten und Fragestellungen „rund um die Uhr“ ermöglichen. Das kann dem Thema eine würdige Präsenz verschaffen sowie gleichzeitig Zusammenhänge und Handlungsmöglichkeiten klar machen. „Der innere Schweinehund wird leichter überwunden, wenn man weiß wofür man etwas macht“, sagen die Experten. Weniger: „Wir entwickeln mit unseren Kunden ein umfassendes Konzept und bauen die passenden interaktiven Medienbausteine.“ So werden die Aktivitäten mit gezielten Kommunikationsmaßnahmen und einer nachhaltigen mediengestützten Qualifizierung unterstützt. Und das Unternehmen sichert so dn Umsetzungserfolg des Betrieblichen Gesundheitsmanagements ab.












